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Marianne Bullwinkel auf der Dmexco
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Marianne Bullwinkel So snappen die Deutschen

Marianne Bullwinkel auf der Dmexco
Nach ihrem Wechsel von Facebook zu Snap im Frühjahr dieses Jahres steht DACH-Chefin Marianne Bullwinkel erstmals einem großen Publikum über Snapchat Rede und Antwort. Auf der Dmexco wird sie von Moderator Cherno Jobatey ausführlich zur Entwicklung des jungen Unternehmens gelöchert. Dabei präsentiert Bullwinkel eine ganze Reihe von Zahlen und stellt außerdem klar: „Snapchat ist nicht Social Media, sondern eine Kamera-App, die eine besonders kreative Form der Kommunikation mit Freunden und Familien ermöglicht".
von Bärbel Unckrich, Freitag, 15. September 2017
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    Doch zurück zu den Zahlen: In Deutschland gibt es rund fünf Millionen Snapchatter - und die sind, entgegen aller Annahmen, gar nicht mal so jung: 60 Prozent der User sind immerhin bereits über 18. Genutzt wird Snapchat vor allem, um private Lebensergebnisse zu feiern. Besonders beliebt sind dabei die unterschiedlichen Linsen, mit denen in Echtzeit Spezialeffekte und Geräusche auf Gesichtern erzeugt werden können, sowie Filter, mit denen die Fotos aufgepeppt werden können.

    „Snapchat ist nicht Social Media, sondern eine Kamera-App, die eine besonders kreative Form der Kommunikation mit Freunden und Familien ermöglicht.“
    Marianne Bullwinkel
    Marianne Bullwinkel mit Moderator Cherno Jobatey
    Marianne Bullwinkel mit Moderator Cherno Jobatey (Bild: Dmexco)
    75 Prozent aller Snapchatter nutzen den Dienst, während sie parallel Fernsehen schauen. Genauso viele benutzen die App ins Restaurants. 68 Prozent teilen damit ihr Essen. McDonald’s nutzte Snap Ads deshalb als Teil seiner Kommunikationsstrategie. 60 Prozent aller deutschen Snapchatter haben schon einmal von einem Geofilter Gebraucht gemacht, wenn sie eine neue Stadt besucht haben. 27 Prozent nutzen die App, um sich Informationen über ihr nächstes Urlaubsziel zu suchen.

    Besonders spannend für Werbekunden dürfte die Verweildauer sein: Laut Bullwinkel verbringen die User täglich durchschnittlich 30 Minuten am Tag bei Snapchat - das sind fünf Minuten mehr als noch im letzten Quartal. Snapchatter unter 25 beschäftigen sich gar 40 Minuten täglich mit der App.  Mehr als 60 Prozent von ihnen kreieren täglich neuen Content. All diese Zahlen basieren auf einer von Greenberg Strategy durchgeführten Studie.  Werbekunden können Linsen, Filter und Snap Ads für ihre Kapagnen nutzen. Letztere werden in die so genannten Stories eingebunden, bei denen Snap mit Content-Partnern wie Vice, BBC, Sky, „Bild“ und Spiegel Online zusammenarbeitet. 

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    Auch für politische Parteien sei die App wertvoll, weil damit vor allem die Erstwähler - und davon gibt es dieses Jahr rund drei Millionen in Deutschland - erreicht werden können. Snap unterstützt zudem diverse Initiativen, die sich für eine hohe Wahlbeteiligung einsetzen. Dazu gehören beispielsweise „Mit mir 90 Prozent“ sowie die Erstwählerkampagne der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „80 Prozent für Deutschland“.

    Schaut man sich die Aktivitäten der Parteien an, so sei die FDP rund um Spitzenkandidat Christian Lindner laut Bullwinkel führend auf der Plattform. Sie nutzt Snap Ads, um junge Wähler zu erreichen. Aber auch der Generalsekretär der CDU Peter Tauber ist auf Snapchat aktiv. 

    Jobateys Einwand, dass Snapchat mit fünf Millionen Usern in Deutschland doch recht klein sein, begegnet Bullwinkel gelassen: Snap habe noch so viele Innovationen im Köcher, dass sie sich um die weitere Entwicklung des Unternehmens keine Gedanken mache, so die 50-Jährige Vorzeige-Snapperin. bu 
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