"Magenta Virtual Reality" So baut die Deutsche Telekom ihr VR- und AR-Portfolio aus

Montag, 04. September 2017
Die Deutsche Telekom baut ihr VR- und AR-Portfolio aus.
Die Deutsche Telekom baut ihr VR- und AR-Portfolio aus.
© Telekom

Die Deutsche Telekom gibt beim Thema Virtual- beziehungsweise Augmented Reality Vollgas. Auf der Elektronikmesse IFA in Berlin präsentierten die Bonner ihre neue App "Magenta Virtual Reality", die Nutzern erstmals exklusive VR-Inhalte liefern soll. Als erster Anbieter überhaupt will die Telekom zudem Videoanrufe mit AR-Elementen versehen.
Die Deutsche Telekom stellte die App "Magenta Virtual Reality" in Berlin als neue VR-Plattform des Unternehmens vor. Sie soll künftig die besten VR-Inhalte aus den Bereichen Sport, Musik und Entertainment bündeln, heißt es in einer Mitteilung. Das Angebot umfasst demnach Telekom-eigene Inhalte wie Sport-Videos in 360 Grad und alle Konzerte des Musikangebots "Magenta Musik 360". Zusätzlich sollen Nutzer von exklusiven 360-Grad-Videos und regelmäßig wechselnden Inhalten von Partnern wie Red Bull, National Geographic und Twentieth Century Fox profitieren. Mobilfunkkunden jedes Anbieters können "Magenta Virtual Reality" kostenlos mit ihrem Smartphone nutzen. Dazu müssen sie ihr Smartphone in eine VR-Brille oder ein Cardboard einlegen und es kann losgehen. Optional kann die App auch ohne VR-Brille im 360-Grad-Modus genutzt werden. Die App steht für Android zur Verfügung und unterstützt Samsung Gear VR, Google Daydream und Google Cardboard.
Virtual Reality
Bild: re:publica/Jan Michalko

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Auch im Bereich der erweiterten Realität (AR) hat der Telko-Riese eine Neuheit präsentiert. "Telekom Message+" heißt das neue Angebot und ermöglicht dem Unternehmen demnach ab sofort als erster Anbieter in Deutschland Videoanrufe mit automatischer Emotionserkennung und AR-Elementen durchzuführen. So erkenne die Anwendung automatisch die Emotionen der Nutzer, die zahlreiche Overlay-Masken oder Vorder- und Hintergründe einfügen können. Die App steht Telekom-Kunden kostenlos im Google Play Store zur Verfügung, für iOS-Nutzer erst ab Ende September.

Auch in der Wissenschaft will die Telekom mit diesen neuen Technologien offenbar ihre Spuren hinterlassen. Gemeinsam mit Partnern aus der Forschung hat das Telekommunikationsunternehmen "Sea Hero Quest VR" entwickelt, das weltweit erste Virtual-Reality-Spiel zur Unterstützung der Demenzforschung. Wie die Telekom auf der IFA bekannt gab, sollen mit Hilfe des VR-Spiels präzise Daten zur räumlichen Orientierung der Spieler erhoben und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

"Sea Hero Quest VR" baut auf das erfolgreiche mobile Spiel "Sea Hero Quest" auf. Ziel ist es, die bisher durch das mobile Spiel erlangten Normdaten für die räumliche Orientierung durch den Einsatz moderner Virtual-Reality-Möglichkeiten weiter zu präzisieren und so die Grundlagenforschung voranzubringen. "Sea Hero Quest VR" wurde für die Samsung Gear VR-Brille entwickelt und kann ab sofort im Oculus-Store heruntergeladen werden. Das Spiel ist kostenlos.

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"Innovative Technologien sind vielfach der Schlüssel zu drängenden Fragen unserer Zeit. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir den Kampf gegen Demenz fortsetzen und die Forschung mit 'Sea Hero Quest VR' weiter nachhaltig voranbringen", sagt Hans-Christian Schwingen, Markenchef der Deutschen Telekom.

Die Deutsche Telekom hat die Initiative "Game for Good" in enger Zusammenarbeit mit dem University College London, der University of East Anglia, der gemeinnützigen Organisation "Alzheimer's Research" und dem Spiele-Entwickler Glitchers entwickelt. Ziel ist es, "Sea Hero Quest VR" ab September in bis zu 100 Telekom-Shops in Deutschland zur Verfügung zu stellen. ron
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