Google-Suche Wie man seine Seite für den Mobile-First-Index fit macht

Mittwoch, 20. Dezember 2017
Die Google-Suche ist ein wichtiger Nachrichtenlieferant
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Google Umstellung Webmaster Gary Illye


Die Umstellung auf den Mobile-First-Index läuft bereits. Jetzt gibt Google Tipps, wie sich Webmaster optimal darauf vorbereiten und ihre Seite fit machen können.
Bereits vor einem Jahr kündigte Google die Umstellung auf den Mobile-First-Index an. Im Oktober bestätigte Webmaster-Trends-Analyst Gary Illyes, dass der neue Index bereits für eine Handvoll Seiten ausgerollt und getestet wurde. Jetzt gibt Google im Webmaster Blog Tipps, wie sich Seitenbetreiber auf die Umstellung vorbereiten können. Mit der Umstellung auf den Mobile-First-Index wird Google künftig die mobile Version einer Seite heranziehen, um die Relevanz einer Seite für User zu bewerten. Seitenbetreiber sollten sich also um eine optimale mobile Version ihrer Seite kümmern. Seiten, die Responsive Design nutzen und eine dynamische Bereitstellungihrer Inhalte korrekt implementiert haben, sind bereits gut aufgestellt, so Google. Darüber hinaus gibt der Suchmaschinengigant weitere Tipps für die Mobile-First-Optimierung:


  • Auch die mobile Seite muss wichtigen, hochwertigen Content in den üblichen crawl-baren und indexierfähigen Formaten enthalten. Dazu gehören Texte, Bilder (mit Alt-Attributen) und Videos.
  • Strukturierte Daten sollten sowohl für die mobile als auch für die Desktopversion verfügbar sein. Sie sind wichtig für die Indexierung. Besonders wichtig dabei ist, dass dafür die URLs der mobilen Seiten verwendet werden.
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  • Die Meta-Daten müssen für die Mobile- und die Desktop-Version vorhanden sein. So sollten beispielsweise Title und Meta-Description für beide Versionen gleich sein.
  • Verlinkungen mit separaten mobilen URLs (m.-URLs) müssen nicht geändert werden. Vorhandene Alternate- und Canonical-Links können beibehalten werden.
  • Hreflang-Links auf mehrsprachigen Seiten müssen überprüft werden. Links in der mobilen Version müssen auch auf die mobile Version der jeweils verfügbaren Sprachvariante verweisen.
  • Für die möglicherweise erhöhte Crawl-Rate wird eine entsprechende Serverkapazität benötigt. Webmaster sollten das rechtzeitig sicherstellen.
Einen genauen Zeitplan für den Rollout gebe es laut Google nicht. Man gehe mit der Einführung bewusst langsam vor, damit Webmaster ausreichend Zeit haben, ihre Seiten darauf vorzubereiten. Seiten werden unabhängig voneinander anhand der oben genannten Kriterien geprüft, ob sie für die neue Indexierung bereit sind. Wie gut die eigene Seite bereits optimiert ist, kann mit diese Tool getestet werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de

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