Bitkom Deutsche Start-ups schaffen im Schnitt 18 Arbeitsplätze

Montag, 12. Juni 2017
Axel Springers Start-up-Schmiede Plug and Play in Berlin
Axel Springers Start-up-Schmiede Plug and Play in Berlin
© Dominic Tryba

Start-ups haben sich in Deutschland zu bedeutenden Arbeitgebern entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt der Digitalverband Bitkom in einer aktuellen Untersuchung. Demnach beschäftigt jedes Start-up im Schnitt 18 Mitarbeiter, 2015 waren es nur 15.

Laut Bitkom haben 64 Prozent der befragten Start-ups im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt, bei rund jedem Vierten (27 Prozent) gab es hingegen keine Veränderungen. Nur bei 4 Prozent musste das Personal reduziert werden. Für die Untersuchung hat der Bitkom 252 Gründer von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland befragt.

"Start-ups sind längst nicht mehr nur im klassischen IT-Bereich aktiv, sondern bieten innovative Lösungen in allen Branchen, von der Automobilindustrie über den Energiesektor und die Luftfahrt bis zur Pharmabranche an", kommentiert Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp die Ergebnisse. "Die seit Jahren steigenden Mitarbeiterzahlen in den deutschen Start-ups zeigen, dass sie dabei auch immer erfolgreicher sind."

Der Digitalverband geht anhand der Studienergebnisse davon aus, dass im laufenden Jahr noch zahlreiche weitere Jobs in Start-ups entstehen werden. Mehr als drei Viertel der Gründer (77 Prozent) wollen neue Mitarbeiter einstellen, heißt es. Rund die Hälfte von ihnen (47 Prozent) schätzt, dass etwa ein bis drei zusätzliche Stellen geschaffen werden. Rund jeder Fünfte (18 Prozent) plant sogar mehr als zehn neue Mitarbeiter einzustellen. Weitere 14 Prozent der Gründer gehen davon aus, dass die Beschäftigtenzahl 2017 konstant bleiben wird, nur 1 Prozent rechnet damit, Personal reduzieren zu müssen. ron

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