Augmented Reality Mit dieser neuen App will Ikea Fehlkäufen vorbeugen

Mittwoch, 20. September 2017
Ikea lässt Nutzer nun Möbel virtuell im Raum platzieren.
Ikea lässt Nutzer nun Möbel virtuell im Raum platzieren.
© Ikea
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Apple hat gestern das neue iOS 11 für iPhones und iPads veröffentlicht, das mit einem Augmented-Reality-Kit kommt. Mit dem Tool können App-Entwickler AR-Lösungen in ihre Anwendungen einbauen. Ikea springt als eines der ersten Unternehmen auf diesen Zug auf und hat nun die neue App "Ikea Place" gelauncht. Nutzer können die Möbel aus dem Katalog in den eigenen vier Wänden virtuell platzieren.
Jeder kennt das wahrscheinlich: Im Möbelhaus sah das Wandregal noch schick aus, hatte eine tolle Farbe und ein schönes Design. Doch in den eigenen vier Wänden sieht es plötzlich nicht mehr so gut aus und passt nicht wirklich zur Wandfarbe oder den anderen Möbelstücken. Diesen Fehlkäufen will Ikea nun mit einer neuen Augmented-Reality-App vorbeugen. Das schwedische Möbelhaus hat gestern die iOS-App "Ikea Place" gelauncht, mit der Nutzer mehr als 2000 Ikea-Möbel virtuell in ihren eigenen vier Wänden platzieren können. Die einzelnen Items werden dreidimensional angezeigt und lassen sich je nach Bedarf vergrößern und verkleinern. Möglich macht dies das neue ARKit von Apple, welches seit gestern mit dem neuen iOS-11-Update veröffentlicht wurde. Es erlaubt App-Entwicklern eine bessere und tiefere Integration von Augmented-Reality-Lösungen in ihren Anwendungen. Ikea schwärmt in einer Mitteilung von der Genauigkeit der neuen Apple-Technologie. Sie arbeite mit einer 98-prozentigen Präzision, sei also ein verlässlicher Ratgeber für den Möbelkauf via Smartphone. "Augmented Reality und Virtual Reality werden ein echter Game-Changer sein für den Handel", sagt Michael Valdsgaard, Leiter Digital Transformation bei IKEA Systems.

Valdsgaard spielt nämlich auf Folgendes an: Die Nutzer von "Ikea Place" können die virtuellen Möbel in ihren eigenen vier Wänden nicht nur abfotografieren und über soziale Netzwerke mit ihren Freunden teilen, sondern - und das ist der Punkt - direkt kaufen. Deshalb, so kündigt das schwedische Unternehmen nun an, wird die App bei künftigen Produktveröffentlichungen eine zentrale Rolle spielen. Was das genau bedeutet, will der Konzern aber noch nicht verraten. ron
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