Matthias Wesselmann, Fischer-Appelt

Matthias Wesselmann, Fischer-Appelt

Tech-Festival 5 Gründe, warum die SXSW so gehypt wird

Montag, 13. März 2017
Festivals und Konferenzen in der Kreativ-, Digital- und Marketingbranche sind en vogue. Erst gerade waren die Online Marketing Rockstars in Hamburg, die dmexco folgt. Neben diesen deutschen Veranstaltungen gehört die South by Southwest zu den internationalen Pflichtterminen der Medien- und Techwelt. Matthias Wesselmann, Vorstand von fischerAppelt, nennt 5 Gründe für den Hype um die SXSW.

1.

Das South by Southwest Feeling

Während die Online Marketing Rockstars versuchen (und schaffen!), Business-Entertainment auf allerhöchstem Niveau zu servieren, schert sich die SXSW nicht viel um große Bühnenbilder und den eigenen Markenauftritt. Content geht hier vor Inszenierung. Und so sitzt man neben den Brand- und Marketingmanagern, Tech-Enthusiasten und Kreativen in den konservativsten uns spießigsten Hotel-Konferenzräumen, die man sich ausmalen kann. SXSW hat keine ikonische Hülle, sondern lebt von dem Downtown-Feeling, den Leuten, der Straße und den Sessions.

2.

State-of-the-Art und Nischencontent auf SXSW-Bühnen

Das SXSW-Programm-Management schafft es Jahr für Jahr wieder, ein überraschendes Programm auf die Beine zu stellen. 2016 war es Barack Obama, der als erster US-Präsident eine Rede hielt, in diesem Jahr Joe Biden, Buzz Aldrin, Mark Cuban, Ridley Scott und Corey Richards. Neben diesen vermeintlichen „Promi-Talks“ zeichnet sich die Konferenz aber durch Sessions wie „AI on the horizon“ und den Speaker Eric Horvitz von Microsoft aus. Horvitz ist seit Jahren der verantwortliche Leiter am Microsoft Research Lab und beschäftigt sich mit den Herausforderungen künstlicher Intelligenz.

3.

Die "Attendees"

Wer sitzt da eigentlich in den klimatisierten Konferenzräumen des Marriott, Hilton, Four Seasons oder Convention Centers? Es ist sowas wie die globale Tech- und Kreativ-Avantgarde, aber auch die Zusammenkunft deutscher Nerds, Geeks und Freaks sowie Vertreter deutscher Unternehmen und natürlich Agenturen, die alle ein bisschen was haben wollen vom großen SXSW-Kuchen, auch wenn es nur Inspiration und Kontakte sind. Die Länder- und Regionalauftritte wie das German Haus oder das Reeperbahn Hamburgers der Stadt Hamburg sind Beispiel für das große Spektrum der Austin-Entsandten und das entstehende Networking-Potenzial.
German Haus beim SXSW.
German Haus beim SXSW. (Bild: FischerAppelt)


4.

Texas Style Networking

Schon wenige Minuten nach der Landung on Dallas, Houston oder Austin stellt man fest, dass die Texaner sehr freundliche Menschen sind. Der normale SXSW-Besucher saugt diese Mentalität innerhalb weniger Stunden auf, was in munteren Unterhaltungen an Straßenecken, in Session-Pausen oder in den vielen Networking-Formaten bei Kaffee, Bier oder Taco mündet. Beim Matchmaking der Stadt Hamburg, Hamburg Startups und fischerAppelt wurden Hamburger Startups mit Tech-Journalisten, VCs und US-Startups vernetzt bei Burger and Beer.

5.

Die Downtown-Brands in Austin

In Austin kann man keine 50 Meter gehen, ohne ein Brand House zu entdecken. Dell, National Geographic und Mashable laden ein in ihre Markenwelt und servieren dabei Food, Drinks and Music. Auch wenn es im Vergleich zum letzten Mal weniger geworden ist – die Drohnen-Company DJI ist z.B. nicht dabei dieses Jahr – zeigen Auftritte wie die von IBM, Sony oder Dell, wie herausragend neue Produkte wie das Xperia Touch oder 8K Monitore bzw. das gesamte Produktportfolio inszeniert werden können. Auch junge Marken wie Casper nutzen die SXSW und erreichen so ihre Zielgruppe.
Casper bei der SXSW.
Casper bei der SXSW. (Bild: FischerAppelt)

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