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21.02.2013
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Spießer Alfons
Panzer, Vampire und viel Adrenalin

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Was bedeutet „Adrnln“ ...? 

Was bedeutet „Adrnln“ ...?

Es ist schon ein paar Jahre her, als BMW angezeigt hatte: „Adrnln“ – siehe die Abbildung! Später fuhr Jeep in den USA dann mit folgender Botschaft vor: „The adrenaline rush“, was auch der Titel eines Filmes ist. Ja, und im vergangenen Jahr kam Toyota auf der Werbestraße da- her mit dem Hinweis auf „Adrenalin“, und zwar in der Türkei – wenn Ihr Euch die Anzeige mal anschauen wollt! Und blicken wir aktuell nach Deutschland, dann lesen wir dort die Empfehlung von Mercedes: „Jetzt Adrenalin Probe fahren.“
Was hat dieser weltweite Adrenalin-Ausstoß in der Werbung zu bedeuten? Spießer Alfons ahnt und erzählt es Euch. Also: Als die BMW-Werbung damals kreiert worden war, da hatte der Texter „Adrnln“ geschrieben, und zwar als Abkürzung für: „Autodroschke neu erleben“. Denn diese Zeile war dem Artdirektor zu lang; und dem Kunden hatte das Wort „Droschke“ missfallen, weil es ihm etwas zu antiquiert erschien.
So war dann die Headline „Adrnln“ erschienen. Was bei der Autoindustrie in den USA für ziemliche Verwirrung gesorgt hat. So überlegte man in Detroit: „Was könnte dieses Adrnln aus Germany wohl bedeuten?“ Ein Ingenieur mit deutschem Migrationshintergrund äußerte die Vermutung: „‚Adrnln könnte die Abkürzung sein von Adrenalin!“

„The adrenaline rush“ – gibt es auch als Film im Kino! 

„The adrenaline rush“ – gibt es auch als Film im Kino!

„Wenn dem so ist“, sagten sich die Bosse bei Chrysler, „dann können wir das unseren Jeep-Fahrern ebenso versprechen!“ Woraufhin der Copychief der Agency die Headline schrieb: „The adrenaline rush“. Und die Jeep-Verkäufer waren zufrieden und sprachen: „Was BMW nur vage andeutet, das versprechen wir unseren Kunden klar und deutlich!“

„Adrenalin ... kaldigi yerden!“ Stimmt’s? 

„Adrenalin ... kaldigi yerden!“ Stimmt’s?

Das Resultat aus den USA wiederum sahen türkische Automobilwerber, die für Toyota am Lenkrad sitzen. Daraufhin formulierten sie als japanisch-türkische Antwort: „Adrenalin ... kaldigi yerden!“, was immer das auch heißen mag.

Ein Mercedes fährt mit Adrenalin! 

Ein Mercedes fährt mit Adrenalin!

Von der Türkei nach Untertürkheim in Deutschland ist es nicht weit. Hier hatte Mercedes-Benz das weltweite Adrenalin in der Automobilwerbung beobachtet und diesbezüglich seine Kunden auf Herz und Nieren untersuchen lassen. Das Resultat: Die Adrenalin-Werte von Mercedes-Fahrern waren erstaunlicherweise sehr viel höher als bisher angenommen.
Wer es vergessen hat: Adrenalin ist ein Hormon, das beim Menschen in Stresssituationen ins Blut ausgestoßen wird. Dabei sorgt dieses Stresshormon für eine Erhöhung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks und die schnelle Bereitstellung von Energiereserven. Und genau hieraus resultierte dann auch die naheliegende Frage, die man sich im Testlabor von Mercedes-Benz gestellt hat, nämlich: Warum soll Adrenalin, das den Motor des Menschen, also sein Herz, antreibt, nicht genauso den Motor eines Automobils antreiben können?!
Gedacht, gemacht! Durch eine neu von Mercedes-Benz entwickelte Technologie werden die Stresshormone des Mercedes-Fahrers durch seine feuchten Hände via Sensoren am Lenkrad auf das Fahrzeug übertragen. Und per Elektronik werden die körperlichen Energiereserven direkt in die Motorkammer des Fahrzeugs eingespeist, ähnlich dem Prinzip einer imaginären Dampfmaschine. Womit die als sparsam bekannten Schwaben ein sensationell preiswertes Antriebssystem entwickelt haben, von dem die Welt bisher nicht einmal zu träumen gewagt hat: den Adrenalin-Motor! Vergleichbar etwa mit der Erfindung des Perpetuum mobile, die immer noch auf sich warten lässt.
Und der Adrenalin-Motor muss tatsächlich in Serie gegangen sein! Denn wie sonst könnte Mercedes versprechen: „Jetzt Adrenalin Probe fahren“?!

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