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14.02.2013
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Spießer Alfons
Einer, der Hörzu zu Hause gehabt hat

Die erste Programmzeitschrift, die Alfons gelesen hat, brachte damals nur ein einziges Fernsehprogramm und hieß „Hörzu“. Heute soll sie besser sein ...!

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14.02.2013

66 Jahre nach ihrem Erscheinen: „Die beste Hörzu aller Zeiten“! 

66 Jahre nach ihrem Erscheinen: „Die beste Hörzu aller Zeiten“!

Wer schon etwas länger auf unserer geliebten Werbewelt ist, der weiß: Persil ist das Sinnbild für den deutschen Markenartikel. Und: „Hörzu“ ist die Mutter aller Programmzeitschriften. Und nachdem Persil in der Vergangenheit schon mal mit dem Bekenntnis geworben hat: „Das beste Persil aller Zeiten“, da kommt die „Hörzu“ nun mit dem Hinweis, „Die beste Hörzu aller Zeiten“ zu sein – siehe die Abbildung! Mit diesem Wort macht Chefredakteur Christian Hellmann seinen zehn Vorgängern im Nachhinein deutlich, dass diese Herren allesamt eine nicht so gute „Hörzu“ gemacht haben, wie der heutige Chefredakteur es tut.
Spießer Alfons hat die „Hörzu“ schon gelesen, als er noch kurze Hosen getragen hat und zur Schule gegangen ist. Damals gab es in dieser Zeitschrift die ersten Abenteuer von Mecki und seinen Freunden, von denen der Schrat es dem kleinen Alfons besonders angetan hatte. Und viele Menschen lasen begeistert die Fortsetzungsromane, die Chefredakteur Eduard Rhein zu jener Zeit unter dem Pseudonym Hans-Ulrich Horster von Reinhard Stalmann hat schreiben lassen, der später zum „Stern“ gewechselt war und dort unter dem Pseudonym Stefan Olivier publiziert hat, bis er schließlich praktiziert hat, und zwar als Homöopath. Und des Spießers Mama las anno dunnemals in der „Hörzu“ die Rubrik „Fragen Sie Frau Irene!“, hinter der sich der bekannte Schriftsteller Walther von Hollander verborgen hatte.

Hat Herr Jürgens das heute immer noch ...? 

Hat Herr Jürgens das heute immer noch ...?

Früher mal, da war die „Hörzu“ die meistgelesene Illustrierte in Europa und zu jener Zeit zweifelsohne die beste „Hörzu“ aller Zeiten. Und genau dieses will sie nun wieder sein, die Mama aller Programmies; und dazu rührt der Springer-Verlag kräftig die Werbetrommel. Zum Beispiel mit einer Testimonial-Kampagne, in der sich prominente Zeitgenossen als „Hörzu“-Leser outen unter dem Claim: „Einer, der Hörzu zu Hause hat“. In der Abbildung unten seht Ihr ein Sujet mit dem Barden Udo Jürgens. Der sieht hier ziemlich jugendlich aus, was daran liegt, dass diese Anzeige schon vor vielen Jahren erschienen ist, als die „Hörzu“ noch nicht so gut war, wie sie nach heutiger Werbung ist.

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