25.06.2008
Überraschende Verbrüderung
If you can't beat them, join them. Die schon zu Zeiten der New Economy von Verlagen praktizierte Umarmungsstrategie gegenüber den Parvenüs der digitalen Wirtschaft feiert im Jahr 2008 fröhliche Auferstehung. Doch diesmal zielt die überraschende Verbrüderungstaktik nicht auf die zahllosen Start-ups einer neuen Zeit, sondern auf bekannte Größen der Old Economy, namentlich die Deutsche Post und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
Man kann den beteiligten Verlagen nicht vorwerfen, mit vormaligen Gegnern zu paktieren.
Zu viel steht auf dem Spiel, zu ungewiss ist für Skeptiker das Zukunftspotenzial mancher traditioneller Printmarke. Allerdings sollte man mit offenen Karten spielen. Und nicht halbherzig dementieren, was sowieso schon auf dem Weg zum Party-Smalltalk ist.
- Klartext 7. Mai 2008: Punktsieg für den VDZ
- Klartext 16. April 2008: Die Stunde der Lobbyisten
Archiv Klartext
Neueste Leserkommentare
Nachrichten: Agenturen planen radikale Award-Beschränkung
Axl: Schwieriges Thema
Nachrichten: Verlegerpreis Goldene Victoria geht an Aydin Dogan
SorumVar: eigenartig
Nachrichten: Agenturen planen radikale Award-Beschränkung
Ähh...: Gute Idee aber:
Spiesser Alfons
Das Spießer Alfons-Thema der Woche:
Romulus und Remus und Apfel und Sine
Off the record
Schutzschirme für die Medien
WAZ und SZ sind erst der Anfang, die Krise der Medien bedroht die Zeitungslandschaft. Das Krisenmanagement der Bundesregierung ist nun gefragt. Nach Banken und Autokonzernen muss nun ein Schutzschirm für die Medien her. Der HORIZONT-Blog nennt in einer Glosse Szenarien für die Rettungspakete.
WAZ und SZ sind erst der Anfang, die Krise der Medien bedroht die Zeitungslandschaft. Das Krisenmanagement der Bundesregierung ist nun gefragt. Nach Banken und Autokonzernen muss nun ein Schutzschirm für die Medien her. Der HORIZONT-Blog nennt in einer Glosse Szenarien für die Rettungspakete.
Nachrichten







