07.11.2007
Kampf der TV-Vermarkter: Zurück zum Start
Im Kampf der beiden TV-Vermarkter um ein neues Modell gibt es nur noch wenige, die nachvollziehen können, wer denn nun wem welches Geld über welche Kanäle zufließen lassen kann. Speziell das Gebaren von Seven-One Media erinnert ein wenig an das Stoiber’sche Gestammel zum geplanten Transrapid-Bau in München: "Wenn Sie in München mit zehn Minuten, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen, schauen Sie sich die großen Flughafen London Heathrow direkt im Hauptbahnhof", und so weiter.
Beim Münchner Vermarkter klingt das so, dass zum Verbindlichkeits- und Durchbuchungsrabatt ein Quartals- und ein Zeitschienenrabatt sowie zwei Auslastungs- und ein Sponsoringrabatt kommen, plus monatlich weitere Angebotspakete. Doch während Stoibers Verplapperer als Volksgut abgegelegt werden können, ist der Umbau der Angebotsstrukturen bitterster Ernst – damit soll immerhin die Marktführerschaft behauptet werden.
Angesichts dieser Angebotsstruktur, die an einen Schweizer Käse gemahnt, wirken die Vorwürfe an die Konkurrenz, deren Modell sei nicht kartellamtskonform, wie ein schlechtes Ablenkungsmanöver. Seven-One Media hat eigentlich nur eine Chance: Gehen Sie zurück zum Start – ziehen Sie nicht 4000 Euro ein.
- Medien 25. Oktober 2007: Pro-Sieben-Sat-1-Vorstand Christmann greift Rabattmodell der Konkurrenz an
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- Medien 16. Oktober 2007: Trotz neuer Media-Modelle: Pro Sieben Sat 1 erwartet stabile Werbemarktanteile
- Medien 11. Oktober 2007: Seven-One Media stellt neues Rabatt- und Honorierungsmodell vor
- Medien 5. Oktober 2007: Kartellamt greift durch: TV-Vermarkter müssen hohes Bußgeld für unerlaubte Rabattpolitik zahlen
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