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Sixt Autovermieter verfängt sich in der Mottenkiste


von Jessica Mulch,
Redakteurin HORIZONT.NET

Sixt-Werbung ist pfiffig und provokant. Der Autovermieter hat es raus, aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen und Personen zu inszenieren. Die Betonung liegt auf aktuell. Mit „Ich find dich scheiße“ hatte die ehemalige Pop-Rap-Band Tic Tac Toe 1995 ihren größten Hit. Dass Jung von Matt die Mädels jetzt wieder aus der Mottenkiste herausgefischt hat, lässt die Frage offen, wen das Video „Ich find Sixt scheiße“ ansprechen soll. Da war der Auftritt des damals finanziell angeschlagenen Matthias Reim, der 2007 für Sixt aus „Verdammt, ich lieb dich“ ein „Verdammt, ich hab nix“ gemacht hatte, gelungener. Richtig gruselig wird es, wenn der User auf Schschsch.de durch die Eingabe eines Wortes sein eigenes Video produziert. Wie die Computerstimme das Wort in den Song einbaut, ist einfach grottenschlecht. Der verantwortliche Regisseur Zoran Bihac jedenfalls nahm die vielen negativen Reaktionen der HORIZONT.NET-Leser mit Humor: „Ich lieb’s halt schschschtürmisch.“
 
Quelle: HORIZONT 48/2012
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Kunde:Sixt, Pullach
Agentur:Jung von Matt/Fleet, Hamburg

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