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Flop der Woche

von Jürgen Scharrer,
Chefredakteur

Sixt Autovermieter präsentiert sich weit unter Normalform

Gähnend langweilig layoutet und richtig schlecht getextet – und das soll die neue Printkampagne von Sixt sein? Der Autovermieter und seine Agentur Jung von Matt werden zu Recht gerühmt und gelobt für ihre Arbeiten, die gerne auch mal auf charmante Provokation setzen. Der Spruch „Auch Hingucker? Dann gucken Sie gefälligst auf unsere günstigen Tarife unter sixt.de“ ist nun aber so ziemlich das Gegenteil von charmant oder auf intelligente Art provokant – sondern unangenehm schrill und rotzig. Gegen die Headline „Sixt liebt BMW, weil jedes Modell ein Hingucker ist“, ist dagegen nicht viel zu sagen, sehr wohl aber anzumerken, dass die Anzeige selbst leider kein Hingucker ist. Uninspirierter wurde BMW wohl selten in Szene gesetzt. Gerade Sixt hat in den vergangenen Jahren immer wieder eindrucksvoll bewiesen, wie gut Printanzeigen funktionieren. Angesichts der aktuellen Werbekrise bei Zeitungen und Zeitschriften ist es umso bedauerlicher, dass Jung von Matt diesmal so gar nichts Überzeugendes für Sixt eingefallen ist.
Quelle: aus: HORIZONT 40/2012
Kampagne bewerten:    
Kunde:Sixt, Pullach
Agentur:Jung von Matt, Hamburg
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