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Segmüller Möbelriese schickt Klitschko auf die Bretter


von Marco Saal,
Ressortleiter HORIZONT.NET
Eigentlich machen die Klitschkos gute Werbung für namhafte Produkte. Ob für Milchschnitte, Tempo oder Warsteiner: Die Kampagnen waren meist ordentlich umgesetzt – und die Box-Brüder kamen darin ebenso gut weg wie der jeweilige Auftraggeber. Jetzt bekommt die weiße Werbeweste einen ersten Schandfleck. Grund sind die Anzeigen von Segmüller mit Wladimir Klitschko, auf denen der Möbelriese in bester Schweinebauch- Manier für das „Festival der Rekorde“ wirbt – und die derart mit Rabatt- und Produkthinweisen überfrachtet sind, dass der weltbeste Boxer darin förmlich untergeht. An der Preiswerbung an sich gibt es freilich nichts auszusetzen, gehört diese im Handel doch längst zum Tagesgeschäft. Warum Segmüller aber viel Geld für einen Weltstar springen lässt, um ihn dann hinter Sektflaschen und Bratpfannen zu verstecken, ist nicht zu verstehen. Genauso wenig wie die Entscheidung Klitschkos, sich für diese Preiskampagne herzugeben.
Quelle: aus: HORIZONT 34/2012
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Kunde:Segmüller, Friedberg
Agentur:inhouse

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