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Johnson & Johnson Bei Listerine Zero sprühen keine Funken


von Julia Fuhr,
Redakteurin Agenturen
#SPOTV#Schon einmal vorab: Der größte Patzer ist der Schluss. Die Endeinstellung im Spot für Listerine Zero zeigt eine Flasche des Mundwassers, aus der eine abgeschnittene Zündschnur hängt. Die Zeile dazu lautet: „Entschärft im Geschmack. Stark in der Wirkung.“ Ein absolut schiefes Bild. Man muss kein Pyrotechniker sein, um zu wissen, dass eine kürzere Zündschnur schneller zur Explosion führt, sie suggeriert also eher eine heftigere als eine sanftere Wirkung. Dazu kommt, dass der Bildaufbau aus Flasche, Schere und Typo nicht gerade liebevoll wirkt. Auch die Sekunden bis hierher machen Listerine nicht zum Sympathieträger. Okay, es geht um eine Mundspülung. Trotzdem wäre es schön gewesen, der Protagonistin, die das Produkt anpreist, wenigstens einmal in die Augen sehen zu können. Stattdessen schneidet die Kamera ihr Gesicht konsequent ab der Nase aufwärts ab. Genauen Einblick gibt es dafür in eine animierte Mundhöhle – muss wohl sein, macht es aber nicht schöner.
Quelle: aus: HORIZONT 31/2012
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Kunde:Johnson & Johnson, Düsseldorf
Agentur:JWT

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