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Ehrmann Wenn Vater und Tochter nicht kommunizieren


von Santiago Campillo-Lundbeck,
Redakteur Marketing
#SPOTV#Abverkaufsspots für neue Geschmackssorten altbekannter Lebensmittelmarken sind traditionell kein Spielplatz der kreativen Top-Talente. Das gilt für Tütensuppen genauso wie für Joghurt. So gesehen ist es lobenswert, dass die Agentur Heye nicht nur einfach die Joghurtsorte Erdbeer-Kokos der Marke Ehrmann in die Kamera hält, sondern versucht, das Produkt in eine unterhaltsame Geschichte zu integrieren. Allerdings: Wer ein launiges Geplänkel zwischen Teenie-Tochter und ihrem Vater verspricht, sollte das dann auch liefern. Schlecht ist, wenn sich die Schauspieler in dem Spot mit der Natürlichkeit von Schaufensterpuppen bewegen. Man darf vermuten: Um jederzeit einen optimalen Blick auf das Produkt zu garantieren. Noch schlechter ist, wenn auch der Dialog so steif wie eine Schaufensterpuppe bleibt. Denn auch in seinem Scheitern vermittelt dieser Werbespot eine Botschaft: dass es zu Erdbeer-Kokos nichts Interessantes zu sagen gibt.
Quelle: aus: HORIZONT 29/2012
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Kunde:Ehrmann, Oberschönegg
Agentur:Heye, München

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