Youtube Branding Siroop pusht Handel als stärkste werbende Branche auf dem Videoportal in der Schweiz

Mittwoch, 03. August 2016
Unter anderem mit der Launch-Kampagne von Siroop (Agentur. Heimat Zürich) prescht der Handel in Sachen Youtube-Branding vor
Unter anderem mit der Launch-Kampagne von Siroop (Agentur. Heimat Zürich) prescht der Handel in Sachen Youtube-Branding vor
© Siroop

Täglich besuchen Millionen von Schweizern die Einstiegsseite von Youtube.ch oder nutzen die mobile App – mehr als ein Drittel sollen es aktuell sein. Eine gute Plattform, um verschiedenste Zielgruppen zu erreichen. Dennoch buchen Werbungtreibende in der Schweiz die sogenannten „Mastheads“, die grossflächigen Anzeigenformate auf der Startseite der Videoplattform, noch vergleichsweise wenig, so Webrepublic in seinem Report „Youtube Branding in der Schweiz“.

Der Web-Dienstleister hat dafür in den vergangenen zwei Jahren untersucht, wie stark Mastheads ausgelastet sind, welche Branchen am stärksten auf Youtube werden und wie sich die Verteilung auf Desktop und Mobile gestaltet.

Dabei zeigt sich, dass Unternehmen der Detailhandel / E-Commerce-Branche zwischen dem 3. Quartal 2015 und dem 2. Quartal 2016 rund ein Viertel der Mastheads gebucht haben – im Vorjahreszeitraum gingen nur 19,5 Prozent des Werbedrucks auf ihr Konto, während die Consumer Goods vorne lagen. Hintergrund des Shifts ist vor allem der Markteintritt der Onlinehandelsplattform Siroop im 2. Quartal dieses Jahres: Alleine im Mai buchte Siroop 11 Mastheads.

Consumer Goods übt mit 21 Prozent der gebuchten Mastheads den zweitstärksten Werbedruck aus, liegt aber um 5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Beispielsweise buchte Nespresso fünf Mastheads seit Januar 2016 und zählt damit zu den Brands mit den höchsten YouTube- Werbeausgaben. Wenig überraschend: Da viele Player Online-Shops betreiben und von Online-Abschlüssen profitieren, spielt digitale Werbung in beiden Branchen eine überproportional wichtige Rolle.

Die Branche Media & Entertainment legt im Vergleich zum Vorjahr zu und bucht rund 12 Prozent aller Mastheads. Netflix alleine buchteim untersuchten Zeitraum 16 Mastheads. Noch im Vorjahr war diese Branche für einen verschwindend kleinen Anteil des Werbedrucks (1,9 Prozent) verantwortlich. Neu entdecken seit 2016 auch immer mehr klassische Marken die zuvor noch nicht in Digital Marketing investierten YouTube-Werbeformate für sich. Damit einher geht unsere Beobachtung, dass sich neben den bekannten Branding Mastheads auch produktspezifische Mastheads etablieren.

Steigende Masthead-Buchungen sind auch in der Finanzbranche (plus 3,5 Prozentpunkte) und Versicherungsbranche (plus1,5 Prozentpunkte) zu verzeichnen. Die Automobilbranche (7,5 Prozent) und die Technologiebranche (5 Prozent) bleiben auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. ems

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