UPC Das Angebot ist neu auch in Lausanne verfügbar - über Swisscom

Donnerstag, 15. Juni 2017
Dank Kooperationen mit andern Kabelnetze kann UPC-CEO Eric Tveter künftig sein Produktpalette weiter verbreiten.
Dank Kooperationen mit andern Kabelnetze kann UPC-CEO Eric Tveter künftig sein Produktpalette weiter verbreiten.
Foto: ©UPC

UPC will über die Nutzung von Drittnetzen bis Ende 2018 bis zu 200.000 zusätzliche Haushalte ausserhalb des eigenen Netzes versorgen. Den Anfang macht Lausanne, wo UPC den Kunden ab August ihr komplettes Produktangebot für Internet, Fernsehen und Telefonie neu anbieten wird – notabene über das Swisscom-Netz.

Mit mehr als zwei Millionen Anschlüssen versorgt UPC heute über 60 Prozent der Schweizer Haushalte mit ihrem führenden Angebot für Kommunikation und Entertainment. Dies geschieht entweder über das eigene Glasfaserkabelnetz oder über Partnerschaften mit lokalen Netzbetreibern. Jetzt macht UPC einen deutlichen Schritt in Richtung nationale Anbieterin. Dazu CEO Eric Tveter: "Wir werden die Nutzung bestehender Netze ausserhalb unseres eigenen Versorgungsgebiets deutlich ausbauen, um unsere beliebten Dienste noch breiter in neuen Regionen anbieten zu können."

Als erste Region ausserhalb des UPC-Netzes wird ab August ganz Lausanne über das lokale Glasfasernetz Zugang zu den Angeboten von UPC bekommen – rund 90.000 neue Haushalte werden so auf einen Schlag zusätzlich erreicht. Auf die Frage von HORIZONT Swiss, mit welchem Anbieter UPC denn in Lausanne und anderswo zusammenarbeite und wie der zeitliche und geographische Ausbauplan aussehe, antwortete UPC-Sprecher Bernhard Strapp: "Wir kooperieren in Lausanne mit Swisscom. Zu weiteren Regionen, welche wir via Drittanbieter erschliessen werden, informieren wir zu gegebener Zeit." Auf die Frage von HORIZONT Swiss, wie es denn zu dieser doch eher überraschenden ZUsammenarbeit mit Swisscom gekommen sei, schrieb Strapp: "Wir bauen unser Glasfaserkabelnetz seit Jahren stetig aus und investieren kontinuierlich in diesen Ausbau. Zusätzlich erweitern wir unsere Reichweite nun auch, in dem wir auf die bestehende Netzinfrastruktur in Regionen zugreifen, wo wir mit unserem Netz noch nicht vertreten sind und eine Selbsterschliessung keinen Sinn macht – wie in Lausanne, einer dicht besiedelten Stadt, wo zusätzliche Bauarbeiten nicht sinnvoll sind. In Lausanne haben wir nun mit der Swisscom die geeignete Partnerin gefunden. In anderen Regionen mögen das andere Infrastruktur-Betreiber sein."

Eric Tveter ergänzt: "Dank der verstärkten Nutzung bestehender Netzinfrastrukturen in der Schweiz ermöglichen wir noch mehr Regionen den Zugang zu unserem attraktiven Portfolio. Dabei bieten wir den Kunden unsere Dienste wie gewohnt in höchster Qualität und mit UPC als kompetente Ansprechpartnerin an. Umso mehr freut es mich, Lausanne als fünftgrösster Stadt der Schweiz neu den Zugang zur Welt von UPC zu eröffnen." Und das Potential sei damit noch längst nicht ausgeschöpft: Weitere Gebiete ausserhalb des bestehenden UPC-Netzes sollen folgen, um so bis Ende 2018 insgesamt bis zu 200.000 zusätzliche Schweizer Haushalte mit allen Angeboten von UPC zu erreichen.

Neben dem jetzt anstehenden Ausbau der Versorgung über Drittnetze treibt UPC auch den Ausbau des eigenen Glasfaserkabelnetzes verstärkt voran. Das eigene Netz aus Glasfaserkabel bietet dabei mit Internetgeschwindigkeiten von 500 Mbit/s flächendeckend das schnellste Internet in allen angeschlossenen Haushalten. Im Rahmen des Investitionsprogramms "Autostrada" konnten alleine 2016 50.000 neue Haushalte in der Schweiz und Österreich angeschlossen werden. pd/knö

Meist gelesen
stats