TV-Quoten Eishockey, nicht die Eisheiligen, hatte an Pfingsten Oberhand

Mittwoch, 23. Mai 2018
Umringt von Schweden: "Verteidigungsminister" Roman Josi.
Umringt von Schweden: "Verteidigungsminister" Roman Josi.
© SRF.

Es dürfte nicht allzu sehr überraschen: Der Abschluss der Eishockey-WM in Dänemark beherrschte das TV-Geschehen am Bildschirm. Entsprechend zogen die drei Spitzenspiele mit Beteiligung der Schweizer Nationalmannschaft letzte Woche am meisten Zuschauer vor die Flimmerkiste.
Das Final am Sonntag zwischen den Mannschaften aus Schweden und der Schweiz zog mit 501.900 Personen über eine halbe Million Zuschauer in Bann. Der Marktanteil betrug stolze 63 Prozent. Wahrscheinlich erholten sich so alle, die zuvor im Rekordstau (28 km) stecken geblieben waren. Das Halbfinal gegen Kanada generierte tagszuvor dagegen "bloss" 229.700 Zuschauer (da standen wohl viele noch auf der Autobahn). An 3. Stelle stand das Viertelfinal gegen Finnland, das aber schon am Donnerstag stattfand und immerhin knapp 200.000 Personen fesselte. Die andern Sendungen unter den Top10 folgten dann mit deutlichem Abstand und kamen noch auf 86.700 bis 108.500 Zuschauer.

Wie aus einer Mitteilung von SRF hervorgeht, waren zeitweise die Zuschauerzahlen aber noch viel höher als die hier publizierten Ratings glauben lassen: Demnach sahen schalteten bis zu 1,418 Millionen Personen das Penaltyschiessen im Final gegen Titelverteidiger Schweden live bei SRF zwei. Im Schnitt verfolgten das Penaltyschiessen 1,406 Millionen Personen bei SRF zwei, was einem Marktanteil von 73,3 Prozent entspricht. Während des gesamten 127 Minuten dauernden Endspiels waren durchschnittlich 1,075 Millionen Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer bei SRF zwei zugeschaltet. Dieser Wert entspricht einem Marktanteil von 54,0 Prozent.

Und rund zwölf Stunden nach dem Penaltydrama verfolgten durchschnittlich 92.000 Personen aus der Deutschschweiz mit einem Marktanteil von 23,2 Prozent den Empfang der Schweizer WM-Silbergewinner beim Flughafen Zürich auf SRF info.
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