Suizidprävention Testimonials sagen, warum es wichtig ist, über Suizidgedanken zu sprechen

Dienstag, 16. Mai 2017
Aufruf zum Gespräch, Appel an die Verantwortung, Information, wo man Hilfe holen kann: Die Kampagne Suchtprävention von SBB und Kanton Zürich hat mehrere Beben und Botschaften.
Aufruf zum Gespräch, Appel an die Verantwortung, Information, wo man Hilfe holen kann: Die Kampagne Suchtprävention von SBB und Kanton Zürich hat mehrere Beben und Botschaften.

"Reden kann retten": "Reden kann retten": Unter diesem Slogan starteten die SBB und der Kanton Zürich im letzten Herbst eine gemeinsame Kampagne zur Verhinderung von Suiziden. Nun erfährt die dreijährige Kampagne, die bisher vor allem mit Flyern und einer eigenen Website arbeitete, neu eine Fortsetzung mit Testimonial-Videos.

Menschen in Lebenskrisen fällt es häufig schwer, sich rechtzeitig Hilfe zu holen. Auch deren Umfeld ist oft unsicher, ob und wie es das Thema Suizidgedanken ansprechen soll. Doch frühzeitig über Lebenskrisen und Suizidgedanken zu sprechen, kann Leben retten! Dies zeigen die drei persönlichen Testimonial-Spots eindrücklich: Momo Christen, Daniel Göring und Philipp Zürcher haben einen Suizidversuch überlebt. Sie erzählen ihre Geschichte, um anderen Menschen Mut und Hoffnung zu machen. Sie zeigen: Reden kann Leben retten.
"Reden kann retten" ist eine gemeinsame Kampagne von SBB und Kanton Zürich. Sie wird unterstützt von der Dargebotenen Hand und weiteren Partnern.
Regisseur Luki Frieden hat in seinem privaten Umfeld nahe miterlebt, was suizidale Krisen bedeuten. Seinem persönlichen Engagement und der Offenheit der drei proträtierten Personen ist es zu verdanken, dass drei sehr berührende Spots realisiert werden konnten.

Wer für die Kampagne zuständig ist:

Verantwortlich bei SBB AG: Reto Meissner (Leitung Marketing- Kommunikation), Marco Serratore (Teamleiter Beratung), Michelle Rothen (Leiterin Strategisches Marketing & Nachhaltigkeit ), Tobias Ebinger (Projektleiter), Sandra Feldmann (Media), Christina Brändli (Koordinationsstelle Suizidprävention).

Verantwortlich bei Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich:

Sibylle Brunner (Beauftragte des Kantons Zürich für Prävention u. Gesundheitsförderung), Annett Niklaus (Verantwortliche Kommunikation und Kampagnen).

Verantwortlich bei Havas:

Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Folker Wrage (Chief Creative Officer), Patrick Beeli (Creative Director), Peter Schäfer (Strategie), Willem Baumann (Art Director), Anneline Cachat (Junior Art Director), Silja Rast (Text), Caroline Ronzani, Alexandra Cron (Beratung), Tobias Müller-Theis (Havas Digital), Toni Gadza, Igor Santacatterina, Dominik Cattaneo (Digital and Print Production).

Postproduktion:

Südlicht AG, Tonstudio: Jingle Jungle AG, Film- und Fotoproduktion: Pool Films GmbH, Regie: Luki Frieden.
Die Kampagne soll die Enttabuisierung des Themas fördern. Sie möchte, dass über Suizidgedanken gesprochen wird und Menschen in Lebenskrisen rasch Hilfe finden. Im Zentrum steht die Website www.reden-kann-retten.ch mit Hintergrundinformationen, Gesprächstipps und Adressen für Menschen in Krisen und für Menschen in deren Umfeld.

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