Republik "Mattscheibe" vor dem Start

Freitag, 12. Januar 2018
Nach Burglind und dem Trump-Besuch in Davos befürchtet nun die "Republik" offenbar einen dritten, selbst-enfachten Sturm. Schliesslich muss sie am Montag mindestens 14.500 eigene "Verleger" und erwartungsvolle, aber zweifellos kritische Leser zufriedenstellen.
Nach Burglind und dem Trump-Besuch in Davos befürchtet nun die "Republik" offenbar einen dritten, selbst-enfachten Sturm. Schliesslich muss sie am Montag mindestens 14.500 eigene "Verleger" und erwartungsvolle, aber zweifellos kritische Leser zufriedenstellen.
© zvg.

Am Montag startet das Medienprojekt "Republik". Doch vorerst ist Website schwarz. Sie wird umgebaut. 
"Am 15. Januar startet die Republik". Dieses Versprechen bleibt trotz "Mattscheibe" bestehen. Bis vor Kurzem war das Versprechen aber noch präziser. Es lautete: "Wir haben ein Startdatum. Es ist der 15. Januar 2018, Punkt sieben Uhr morgens." - Republik hält auch heute daran fest. Von da an würden "die 15.600 Verlegerinnen und Verleger" täglich ihre Artikel publizieren. Allerdings gab es auch dazu eine fixe Aussage: "Wir versprechen, nicht mehr als drei Artikel oder Produktionen pro Tag zu veröffentlichen." Man darf somit gespannt sein, was die Crew unter der auf ein halbes Jahr beschränkten "Jahreszeitenchefredaktion" (Christof Moser und Constantin Seibt) zu bieten hat. Heute nennt Republik "3 bis 5 Artikel", die als Stories täglich publiziert werden sollen - welchen Inhalts möchte das Team aber noch nicht verraten. Genauso wenig wie den Umfang, der dann auf der umgebauten Website zu sehen sein wird. Übrigens: Zu  weiteren Versprechen und Aussagen, die die "Republikaner" im Laufe des letzten Jahres gemacht, und zu den Erwartungen, die sie geweckt hatten, findet sich auf der Website Infosperber eine ausführliche Rückschau.
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