Publicitas Vermarkterin hofft auf provisorische Nachlassstundung und Sanierungskonzept

Donnerstag, 03. Mai 2018
Publicitas versucht den Konkurs abzuwenden
Publicitas versucht den Konkurs abzuwenden
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Nachlaßstundung Sanierungskonzept Ringier NZZ


Am Donnerstagnachmittag ist das Treffen zwischen Publicitas und den Verlegern, bei dem die Werbevermarkterin ihr Sanierungskonzept vorstellen will. Damit dies überhaupt greifen kann hat Publicitas schon mal einen Antrag auf provisorische Nachlassstundung gestellt.
Der Antrag ist vom Bezirksgericht Bülach bewilligt worden. Wird eine solche Nachlassstundung vom Richter gewährt, erhält das Unternehmen Zeit, um mit seinen Gläubigern eine Lösung zu finden. Ziel ist es, den Konkurs abzuwenden.

Ob die Publicitas sich mit seinen Gläubigern einigen wird, wird vielleicht das für Donnerstagnachmittag anberaumte Gespräch zeigen. Publicitas hofft darauf, dass die beteiligten Verleger, die die Zusammenarbeit mit der Vermarkterin in den letzten Tagen beendet hatten, dem Sanierungskonzept zustimmen und die Kündigungen überdenken.

In der letzten Woche hatten zahlreiche grosse Medienhäuser wie Tamedia, Ringier und Admeira und die AZ Medien den Vermarktungsvertrag mit Publicitas gekündigt. Der Grund lag in ausstehenden Zahlungen. AZ Medien, Corriere del Ticino, NZZ, Tamedia und der Verband Schweizer Medien haben allerdings bereits die Gründung einer neuen Gesellschaft eingeleitet, die die Sanierungsbemühungen von Publicitas torpedieren könnten. vg
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