No-Billag Berner trommeln für die Billag

Mittwoch, 24. Januar 2018
Bernhard Pulver, Präsident des Regierungsrates des Kantons Bern, trommelt für ein Nein zur No-Billag-Initiative
Bernhard Pulver, Präsident des Regierungsrates des Kantons Bern, trommelt für ein Nein zur No-Billag-Initiative
© zVg

Regionale TV- und Radiosender, Musik-Clubs und Kulturveranstalter, Film- und Musikschaffende, politische Parteien und Gruppierungen, Sportvereine - sie alle sind direkt oder indirekt abhängig von den „Radio und TV-Empfangsgebühren“, welche durch die „No Billag“-Initiative abgeschafft werden sollen. Im Kanton Bern hat sich deshalb ein Komitee gebildet, das unter dem Namen "Nein zum Sendeschluss" gegen die No-Billag-Initiative antritt.

Dem Komitee gehören zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Sport an, darunter der Berner Regierungspräsident Bernhard Pulver. Zusammen mit der Direktorin des Museums für Kommunikation in Bern, Jacqueline Strauss, bildet er das Co-Präsidium des Komitees. Pulver trommelt für die mediale Versorgung aller Regionen durch die SRG und die lokalen Radio- und Fernsehstationen. Diese, so Pulver, spielen für die Zweisprachigkeit und die kulturelle Vielfalt des Kantons Bern eine wichtige Rolle. Ohne Gebührengelder „wäre nebst der Existenz der SRG auch das Wirken von Telebärn, TeleBielingue, Radio BeO, Radio Neo1, Radio RaBe, Canal 3 und RJB stark in Frage gestellt“, so Pulver. Und Jacqueline Strauss zahlt ihre Billag-Rechnung nach eigener Aussage gerne. "Um die Vielfalt des Kulturlebens angemessen zu spiegeln, braucht es unbedingt auch Medienvielfalt.“

Mitglieder im Komitee sind etwa der Unternehmer Peter Stämpfli, der Direktor des Sport-Dachverbands Swiss Olympic, Roger Schnegg, der Berner Entertainer Gabirano und der Sportchef des BSC Young Boys, Christoph Spycher. vg

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