NZZ-Mediengruppe Ab Sommer mit gruppenweiter Vermarktungsorganisation / 13 Teilzeit-Stellen fallen weg

Donnerstag, 26. Januar 2017
Die NZZ-Mediengruppe nutzt die Synergien mit ihren Regionalzeitungen.
Die NZZ-Mediengruppe nutzt die Synergien mit ihren Regionalzeitungen.
© Knöpfli

Die NZZ-Mediengruppe stärkt ihre Abonnements-Vermarktung und organisiert sie gruppenweit. In diesem Zusammenhang wird das Telefonmarketing neu zentral gesteuert. In den Regionen werden 13 Stellen abgebaut.
Die Einnahmen aus dem Lesermarkt gewinnen für die NZZ-Mediengruppe an Bedeutung. Deshalb setzt die Gruppe den Aufbau einer gemeinsamen Vermarktungsorganisation fort. Der Geschäftsbereich NZZ Medien hat seit 2014 schrittweise neue datengetriebene Vermarktungsprozesse und -systeme eingeführt. Diese wird die Gruppe künftig für alle publizistischen Bereiche nutzen und die Kunden vom ersten Kontakt bis zum Kauf und darüber hinaus über sämtliche Kanäle koordiniert betreuen. Auch das Telefonmarketing, das zurzeit noch an mehreren Standorten getrennt erfolgt, soll zentral gesteuert werden. Ab Sommer 2017 werden deshalb die Agenturen, die das Telefonmarketing der NZZ Medien betreuen, auch die Aufträge der Regionaltitel übernehmen. Die Verträge von 13 Personen, die derzeit in Teilzeitpensen oder im Stundenlohn in Luzern oder St. Gallen arbeiten, werden per Ende Juni aufgelöst. "Wir sind mit diesen Mitarbeitenden im Gespräch, um die Folgen dieser Entscheidung zu mildern", wird Jürg Weber, Leiter Regionalmedien der NZZ-Mediengruppe, zitiert.

Mirko Marxen wird als Leiter Customer Marketing die neue Vermarktungsorganisation leiten. Christine Bolt, stellvertretende Leiterin der St. Gallen Tagblatt AG, wird für diese Organisation die Ansprechperson der Regionalmedien und übernimmt gleichzeitig das Produktmarketing für alle Regionaltitel. Der bisherige Lesermarktleiter Luzern Ueli Kaltenrieder geht im Sommer in die ordentliche Pension. Seine Nachfolge in Luzern übernimmt Bettina Schibli, derzeit Leiterin strategische Projekte.
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