"NEIN zum Sendeschluss" Kampagne gegen "No Billag"-Initiative startet

Freitag, 05. Januar 2018
Das Motiv ist von Mitte dieses Monats an in der gesamten Deutschschweiz zu sehen
Das Motiv ist von Mitte dieses Monats an in der gesamten Deutschschweiz zu sehen
© "NEIN zum Sendeschluss"

Spenden in Höhe von 920.000 CHF sind zusammengekommen. Nun kann der Verein "Nein zum Sendeschluss", der sich für den Erhalt von Medienvielfalt in der Schweiz einsetzt, mit einer Plakataktion beginnen.

Der Startschuss für die Plakatkampagne unter dem Slogan "Weniger Vielfalt, weniger Schweiz" fällt am 15. Januar. Das von der Zürcher Werbeagentur Rod entwickelte Motiv soll zeigen, wie zerstörerisch ein Ja zur "No Billag"-Initiative auf die Medienlandschaft und -qualität wirken würde. Das Plakat wird in der gesamten Deutschschweiz zu sehen sein, auf den Bahnhöfen auch auf E-Boards. Parallel will das Vereinskomitee sein Engagement in den Sozialen Netzwerken intensivieren.

Für die Schlussphase des Abstimmungskampfes um die "No Billag"-Initiative, die die Gebühren für die SRG abschaffen will und über die die Schweizer am 4. März entscheiden werden, ist nach Vereinsangaben eine "Abstimmungszeitung" geplant. Darin wolle man die Thematik "sachlich darlegen" und für ein Nein zu der Initiative argumentieren: Bei ihr gehe es um "die Zerschlagung unabhängiger Medien, die der Öffentlichkeit verpflichtet seien". Über welche Kanäle die Zeitung vertrieben werden wird, ist nach Angaben von Mark Balsiger, Kampagnenleiter des Komitees "Nein zum Sendeschluss" und Geschäftsführender Inhaber der Agentur Border Crossing, noch offen. "Wir müssen erst die Finanzierung für diese Zeitung sicherstellen", sagt er.

Dem Vorstand des Vereins "Nein zum Sendeschluss" gehören der Schriftsteller Pedro Lenz an, Urs Schneider, Inhaber der Agentur Mediaschneider, Diego Yanez, Direktor des Medienausbildungszentrums MAZ in Luzern, Emilia Pasquier, Geschäftsführerin des Think Thank Foraus, und Laura Zimmermann, Co-Präsidentin Operation Libero.

HORIZONT Newsletter Swiss Newsline

täglich um 17 Uhr die Top-News über den Schweizer Werbemarkt

 


Meist gelesen
stats