MediaFocus Werbedruck im Januar war zwar tiefer als im Dezember, aber höher als vor einem Jahr

Dienstag, 14. Februar 2017
Der Januar 2017 startet punkto Werbedruck genau zwischen dem Januar 2016 und 2015.
Der Januar 2017 startet punkto Werbedruck genau zwischen dem Januar 2016 und 2015.
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Das Werbejahr 2017 startet mit einem Werbedruck von insgesamt 368.4 Millionen Bruttofranken. Im Januar 2017 liegt der Werbedruck somit deutlich tiefer als im starken Werbemonat Dezember 2016, aber 2 Prozent höher als der Vorjahresmonat.
Kein Januarloch bei den Bruttowerbeumsätzen: Mit 368.4 Millionen Franken liegt der Werbedruck im Januar 2017 zwar fast 130 Millionen unter dem Niveau des Dezember 2016, aber eben doch 2 Prozent oder gut 7 Millionen Franken über dem Januar 2016. Besonders ins Gewicht fällt dabei die Produktgruppe Politische Kampagnen, die ein Plus von 60.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht – im Vorfeld der Abstimmungen am 12. Februar (Unternehmenssteuerreform III). Die Branche Initiativen & Kampagnen zeigt im Januar deshalb eine Steigerung ihres Bruttowerbedrucks von 39.5 Prozent. Die Reinigungsbranche war im Werbemonat Januar besonders aktiv und verzeichnet ein Plus von insgesamt 42.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Kurz vor den Sportferien präsentiert sich die Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus besonders stark mit einem Bruttowerbedruck von insgesamt 44.6 Millionen Bruttofranken. Gegenüber dem Vorjahr hat sie ihren Bruttowerbedruck um 22.8 Prozent erhöht. Weitere Zunahmen verzeichnen die Branchen Tabakwaren (+ 14 Prozent), Dienstleistung (+ 12.9 Prozent) sowie Veranstaltungen (+ 11.2 Prozent).

Ein gegensätzliches Szenario spielt sich in der Branche Telekommunikation ab. Die Branche verzeichnet im Monat Januar 2017 eine Abnahme von insgesamt 39.7 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert. Eine Ähnliche Entwicklung gab es auch in der Branche Verkehrsbetriebe bemerkbar: Gegenüber dem Vorjahr hat sie ihren Bruttowerbedruck um 30.1 Prozent verkleinert. Die Finanzbranche warb im Januar ebenfalls weniger, sie verbucht gegenüber dem Vorjahresmonat ein Minus von 25.2 Prozent.
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