Hunkemöller Holländischer Modehersteller plant Einstieg in den Schweizer Markt

Mittwoch, 09. August 2017
Hunkemöller will an bis zu 25 Standorten in der Schweiz seine Produkte verkaufen
Hunkemöller will an bis zu 25 Standorten in der Schweiz seine Produkte verkaufen
© Hunkemöller - Karriere-Seite

Zwischen 10 und 25 Läden soll der Regional Manager führen, den der niederländische Modehersteller Hunkemöller via Stellenanzeige derzeit für die Schweiz sucht. Ein Indiz für den baldigen Einstieg des Unternehmens in den Schweizer Markt.
Noch ist es nur die eine Stelle, die auf der internationalen Website von Hunkemöller für die Schweiz zu finden ist. Aber die Informationen, die sich aus ihr fischen lassen, sowie der Eintrag im Handelsregister des Kantons Zürich, den die Handelszeitung zitiert, legen nahe, dass Hunkemöller konkrete Pläne hat. Der künftige Regional Manager soll einiges mitbringen: Fliessend Deutsch, Französisch und Englisch sowie Führungsqualitäten und einen Führerschein, da er oder sie laut Stelleninserat 90 Prozent der Arbeitszeit durch die Schweiz reisen soll. Als Präsident des Verwaltungsrats wird im Zürcher Handelsregister Philip Francis Mountford genannt, der dem Unternehmen international als CEO vorsteht.
Hunkemöller Stellenanzeige: Regional Manager für die Schweiz gesucht
Hunkemöller Stellenanzeige: Regional Manager für die Schweiz gesucht (© Hunkemöller - Karriere-Website)
Hunkemöller wurde 1886 in Amsterdam gegründet. 1977 beginnt mit der ersten Filiale in Belgien die internationale Expansion. Zehn Jahre später expandiert Hunkemöller nach Deutschland – nach dem Heimatmarkt bis heute der wichtigste Markt für den Dessoushändler. Der Wäschefilialist betreibt weltweit rund 800 Läden. Seit April zählen dazu auch Niederlassungen, die ausschliesslich die Sportlinie HKMX führen - von ihnen will Hunkemöller international insgesamt 50 Stück eröffnen. 2003 startet der Händler mit seinem Onlineshop in den Niederlanden in das E-Commerce-Zeitalter.

Wirklich Fahrt aufgenommen hat die Transformation des Geschäftsmodells mit dem Amtsantritt von Philip Mountford 2009, schreibt die Textilwirtschaft. Der CEO baut auch das Sortiment kontinuierlich aus. Heute steht die Marke nicht nur für Dessous, sondern auch für Bademode, und entwickelt eine Präsenz beim Thema Sportbekleidung. Gleichzeitig wächst das Filialnetz in Europa und zunehmend auch in Ländern wie Bahrain und Indien.

Im Marketing ist der Unternehmenschef bekennender Fan einer CRM-basierten Kommunikationsstrategie. Die Kundinnen sollen sich am PoS für die Hunkemöller-Produkte begeistern und anschließend über Social Media und personalisierte digitale Werbebotschaften langfristig zu Fans und idealerweise aktiven Botschaftern der Marke werden.ems
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