HORIZONT Swiss Vor 9 Sechs Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Dienstag, 13. März 2018
Bergsee
Bergsee
© Jan Christopher Becke

Guten Morgen. Mit Spannung beobachten die Schweizer Medien, wie es mit dem Rupperswil-Prozess weitergeht. 65 Journalisten verfolgen das Geschehen vor Ort. Was in der Kommunikationsbranche heute wichtig ist, gibt es hier in den News von HORIZONT Swiss.

1. Tamedia-Bilanz: Pendlermedien sowie Marktplätze und Beteiligungen wachsen / Print verliert

Der Betriebsertrag von Tamedia ist  im vergangenen Geschäftsjahr um 3 Prozent oder 30.6 Millionen Schweizer Franken (CHF) auf 974.2 Millionen CHF zurückgegangen. Grund sind sinkende Werbeumsätze im Kerngeschäft Publizistik, die Tamedia auf ein Minus von 35 Millionen CHF im Vergleich zum Vorjahr beziffert. Allerdings kann Tamedia beispielsweise im neu geschaffenen Geschäftsfeld Pendlermedien die aus Print fehlenden Umsätze mit Digitaleinnahmen kompensieren.

2. Migros Genossenschafts-Bund: Monica Glisenti geht per sofort

Nach über 16 Jahren nimmt die MGB-Kommunikationschefin Monica Glisenti ihren Hut. Der Abgang geschehe per 13. März und "im gegenseitigen Einvernehmen", so heißt es kurz und knapp in einer Mitteilung.

3.Spracherkennung: Wie Schweizerdeutsch Siri, Alexa und Co. vor Probleme stellt

Deutsch ist für Siri, Alexa und Co erstmal kein Schweizerdeutsch. Was Schweizer Firmen unternehmen, um ihre Kunden nicht mit fehlender sprachlicher Authentizität zu verärgern, hat sich die Handelszeitung angeschaut.

4. Wie die EU gegen Fake News ankämpfen will

Im Kampf gegen Falschnachrichten empfiehlt eine EU-Expertenkommission Selbstverpflichtungen der sozialen Netzwerke und eine Stärkung von Qualitätsmedien mit vertrauenswürdigen Informationen. Gesetzliche Vorgaben sind aber wohl nicht zu erwarten.

5. Viele Marketer können mit Daten nichts anfangen

Dass digitale Technologien und Big Data mittlerweile wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Marketing sind, steht außer Frage. Bei der Umsetzung hapert es aber noch gewaltig. Fast zwei Drittel aller Unternehmen sehen sich außerstande, konkrete Maßnahmen aus dieser Tatsache abzuleiten. Das geht aus der Studie "Future Ready" der Digitalagentur Wunderman hervor.

6. Buzzfeed-Chef will, dass Facebook für News zahlt

Hat da jemand Leistungsschutzrecht gesagt? Nein, der Vorschlag von Jonah Peretti lautet doch etwas anders: Im Digiday-Interview fordert der Buzzfeed-Chef, dass Facebook die Umsätze, die es mit seinem Newsfeed erzielt, mit Publishern teilt. Die Erlöse aus Instant Articles und der neuen Plattform Watch würden ja bereits geteilt, argumentiert Peretti.

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