Greenpeace Internationale Kampagne gegen Plastik-Verschmutzung

Freitag, 23. Juni 2017
Mit riesigen Plastikflaschen und -bechern machte Greenpeace vor Mallorca auf die Plastikverschmutzung und deren Folgen aufmerksam.
Mit riesigen Plastikflaschen und -bechern machte Greenpeace vor Mallorca auf die Plastikverschmutzung und deren Folgen aufmerksam.
© zvg

Gestern trafen sich die Politiker der EU, um über das Thema Plastikverschmutzung zu diskutieren. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt dies zum Anlass für eine Kampagne, um auf die zunehmende Plastik-Verschmutzung, insbesondre in den Weltmeeren, aufmerksam zu machen. Und um mit einer Petition die Politiker zu griffigen Massnahmen aufzufordern.
Die EU-Minister überarbeiten derzeit die gesetzlichen Grundlagen zur europäischen Abfallwirtschaft. Gestern ging es um die Plastikverschmutzung. Denn jedes Jahr gelangen geschätzte 8 Millionen Tonnen Plastik in die Weltmeere. Plastikmüll zersetzt sich im Meer und gelangt so in die Nahrungskette der Meerestiere und letztlich auch in die der Menschen.
(Bild: zvg)
Seit zwei Wochen ist Greenpeace deshalb mit einer Crew auf der Rainbow Warrior III im Mittelmeer unterwegs. Bei ihrer ersten Aktion vor der Küste Mallorcas machten sie mit riesigen Plastikflaschen, Bechern und Deckeln das Unsichtbare sichtbar. "Die Schweiz ist zwar ein Binnenland, aber auch hier fluten kurzlebige Verpackungen und Gegenstände aus Plastik unseren Alltag", schreibt Greenpeace Schweiz. Viele dieser Verpackungen und Gegenstände stammten aus der EU, und und nur ein Bruchteil davon werde recycelt. Zwar sei die EU in vielen Belangen Vorreiterin in Umweltfragen, habe es bisher aber versäumt, auch ein Vorbild gegen die Plastikverschmutzung zu sein, schreibt Greenpeace.

Mit einer Onlinepetition will die Umweltorganisation deshalb die EU-Politiker zu "griffigen Massnahmen" auffordern. knö
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