Gonnado Schweizer Retargeting-Start-up will in die USA expandieren

Freitag, 12. August 2016
Das Team von Gonnado in Bern
Das Team von Gonnado in Bern
Foto: Gonnado

Geld verdienen die Gründer Samuel Mäder (CEO), Kyrill Marcano (CTO) und Simon Walther (CFO) mit dem Start-up Gonnado, das auf Partner-Webseiten Daten zu den Freizeitinteressen der Besucher sammelt, um diese anschliesend mit passender personalisierter Werbung zu versorgen, also mit Retargeting. Nun zieht das Gründer-Trio positive Ziwschenbilanz und plant die Expansion.
Seit dem Start Anfang 2016 haben Mäder, Marcano und Walther 1000 Kunden gewonnen - mehr als sie erwartet hatten. Die Freizeitanbieter bezahlen Gonnada dafür, ihre Werbung in Form von Empfehlungen an die mittlerweile 5 Millionen Nutzer, die bei Gonnado in der Datenbak sind, weiterzuleiten. Dies sei möglich, teilt das Unternehmen mit, weil die Werbung auf mehr als zwei Millionen Websites angezeigt werden könne. "Für Anbieter ist es interessanter, auf zwei Millionen Webseiten präsent zu sein, als nur auf ener. Zudem können Anbieter den service kostenlos testen, wodurch jeden tag fünf bis zehn neue Kunden dazukommen", trommelt Mäder selbstbewusst für sein Start-up. Jetzt planen die Gründer, ihren Service über die Grenzen der Schweiz, Deutschland udn Österreich hinaus anzubieten. "Wir wollen den englischsprachigen Raum parallel erschliessen", sagt Mäder. Dadurch will Gonnado in seinen wichtigsten Märkten wie Fitness und Ausflüge global positionieren. "Unser Ziel sind 10.000 Kunden und 50 Millionen User, damit wir zu den führenden Retargeting-Anbietern gehören", so Mäder. ems
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