Basel-Stadt Kampagne "Chance" 2016 will Engagement für Flüchtlinge stärken

Montag, 31. Oktober 2016
Eines von drei Sujets der Basler Kampagne "Chance 2016".
Eines von drei Sujets der Basler Kampagne "Chance 2016".
© zvg.

Mit einer Werbekampagne wollen zwei Basler Verwaltungsdepartemente bei der Basler Bevölkerung die offene und solidarische Grundhaltung gegenüber Flüchtlingen weiter stärken sowie neue Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft für die Integration von Flüchtlingen gewinnen.

Die Kampagne "Chance" 2016 ist ein Projekt des Präsidialdepartements und des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, welches mit Unterstützung des Staatssekretariats für Migration (SEM) des Bundes, entwickelt worden ist. Umgesetzt wurde sie von der Kommunikationsagentur Schober Bonina AG.

Der Hintergrund für die Kampagne: Die zunehmende Verschärfung globaler Konflikte hat zur Folge, dass immer mehr Menschen auf der Flucht sind. Waren es 2015 noch 60 Millionen sind es unterdessen bereits über 65 Millionen Menschen. Der Grossteil der Flüchtlinge, die in der Schweiz ein Asylgesuch einreichen, kann auf lange Frist nicht in ihr Heimatland zurückkehren. Ist es letztes Jahr in erster Linie um die Erstversorgung der Neuankommenden gegangen, so steht jetzt eine rasche und nachhaltige Integration im Vordergrund.
(Bild: zvg.)
Im Mittelpunkt der Kampagne stehen drei Flüchtlinge, die der Kampagne ihr Gesicht "leihen" und aus ihrem Leben vor der Flucht und ihrem Alltag hier in der Schweiz erzählen. Mer aus dem Südsudan ist erst seit kurzem in der Schweiz. Sie berichtet von ihrer Ankunft und ihren ersten Eindrücken. Ahmed aus Syrien lebt seit fünf Jahren als Flüchtling in der Schweiz. Er erzählt von seinem Einstieg in den Arbeitsmarkt. Aron aus Eritrea ist vor acht Jahren in der Schweiz angekommen. Er nimmt uns mit auf seinen Ausbildungsweg als Elektroinstallateur.

Website und Plakate

Die Website der Kampagne "Chance" dient als Informations- und Vernetzungsplattform für Interessierte. Im Zentrum der Webseite sind die vollständigen Portraits, sowie das Partnernetzwerk von Commitment-Partnern und Angebotspartnern der Kampagne. Die Webseite bietet weiter die Möglichkeit, Fragen, Anregungen und Erfahrungsberichte aus bestehenden Arbeitsverhältnissen mit Flüchtlingen einzubringen oder sich mit Projekten und Partnern zu vernetzen, welche in diesem Bereich aktiv sind. Weiterer wichtiger Teil der Kampagne sind Plakate im öffentlichen Raum in Basel, Riehen und Bettingen sowie in Trams und der Einbezug von Social Media, wo auf die Kampagne aufmerksam gemacht wird. Die Plakate werden anfangs November 2016 sowie im Januar 2017 zu sehen sein.

Wer für die Kampagne zuständig ist:

Verantwortlich beim Präsidialdepartement Basel-Stadt: Andreas Räss – Leiter Fachstelle Diversität und Integration, Kantons- und Stadtentwicklung

Verantwortlich beim Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) Basel-Stadt: Renata Gäumann – Kantonale Asylkoordinatorin

Verantwortlich bei der Kommunikationsagentur Schober Bonina AG:

Davide Bonina (Creative Director), Ilaria Seminatore (Junior Beratung), Christian Schober (Beratung), Heidi Kaufmann (Grafik) Website
(Bild: zvg.)

 

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