Branche Österreicher mit Ärzten zufrieden

Dienstag, 25. Oktober 2011
Gesundheitsvorsorge in Österreich
Gesundheitsvorsorge in Österreich
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Marktforschungsstudie Gesundheitszustand GfK Austria


Österreicher sind mit ihren Ärzten zufrieden und geben mehr Geld für ihre Gesundheit aus. Ebenso ist es für 74% der Befragten der Marktforschungsstudie sehr oder eher wichtig, den eigenen Gesundheitszustand von Zeit zu Zeit überprüfen zu lassen - und das konstant über die letzten Jahre hinweg. Während für jüngere Bevölkerungsschichten längere Zeitabstände ausreichend erscheinen, steigt die Bedeutung einer jährlichen Vorsorgeuntersuchung ab etwa 60 Jahren stark an (88% sehr oder eher wichtig, 65% plädieren für jährliche Kontrollen).
 
Bei kleineren Beschwerden gehen nur 6% der Österreicher sofort zum Arzt. Die Mehrheit (59%) wartet erstmal ab und 49% greifen zu einem Hausmittel). Zwei von zehn verlassen sich bei kleineren Beschwerden auf rezeptfreie Medikamente.
 
Fast jeder zweite über 60-jährige leidet unter Beschwerden, die einen regelmäßigen Arztbesuch notwendig machen. Gleichzeitig gehört nahezu die Hälfte der regelmäßigen Arztbesucher der sozial schwächeren Bevölkerungsschicht an. Im Vergleich dazu sind nur etwa 14% der unter 40-jährigen bzw. 24% der besser situierten Personen wegen Beschwerden regelmäßig beim Arzt. Ein durchschnittlicher Österreicher ist etwa viermal im Jahr beim Hausarzt und zwei- bis dreimal im Jahr beim Facharzt (ausgenommen Zahnarzt).
Wie viel geben die Österreicher laut Studie im Jahr für ihre Gesundheit aus?
Wie viel geben die Österreicher laut Studie im Jahr für ihre Gesundheit aus?
 
Etwa drei Viertel der Männer und Frauen vertrauen auf die vom Arzt empfohlene medikamentöse Behandlung; 15% verlangen bewusst nach einem bestimmten Medikament von dem sie gehört oder gelesen haben. Im Schnitt herrscht auch weitgehende Zufriedenheit mit verordneten Behandlungen. Am höchsten ist die Zufriedenheit bei den medikamentös behandelte Diabetes-Patienten (61% sind mit der Behandlung sehr zufrieden) – der lästige Fußpilz erweist sich auch in der GfK-Studie als behandlungsresistent, lediglich 11% der Patienten sind mit der Behandlung sehr zufrieden.
 
Soweit ein Auszug aus der jährlichen Gesundheitsstudie der GfK Austria unter 2000 Österreicherinnen und Österreichern zu ausgewählten Gesundheits- und Vorsorgethemen. Das Online Access Panel der GfK Austria ist auf Grundlage der internationalen Norm ISO 26362 zertifiziert.
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