Branche Zwischen Selbst- und Fremdbild liegen oft Welten

Mittwoch, 31. Mai 2006
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Knapp jeder vierte Deutsche stuft seine Landsleute als fleißig und pflichtbewusst ein. Auf der anderen Seite existieren natürlich auch Ressentiments, wie das Beispiel der Tschechen, Österreicher oder Italiener zeigt: Nahezu jeder fünfte Tscheche hält die Deutschen für arrogant. Acht Prozent der Österreicher sagen spontan, dass sie die Deutschen nicht mögen und knapp jeder zehnte Italiener verbindet Deutschland immer noch mit Hitler und den Nazis. Überraschenderweise sind es aber nur die Deutschen selbst, die dazu neigen, sich in übertriebenem Maße Sorgen zu machen und den Blick zu sehr auf die eigenen Schwächen zu verengen: So antworten rund sieben Prozent der Deutschen auf die Frage "Was ist deutsch?" unvermittelt, dass die Deutschen pessimistisch seien und viel jammern. Eine Einschätzung, die in den anderen Ländern Europas dagegen so gut wie überhaupt nicht geteilt wird. Das deckt sich mit der Sichtweise zu den Themen Arbeitslosigkeit und sonstigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Neben elf Prozent der Deutschen nennen das lediglich noch neun Prozent der Österreicher als Problem. In den übrigen Ländern Europas wird das praktisch nicht mit Deutschland assoziiert. Immerhin zehn Prozent der befragten Deutschen antworten spontan auf die Frage "Was ist deutsch?", dass dieses Land ihre Heimat ist.
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