Branche Zur Legalisierung von Cannabis

Dienstag, 15. November 2011
Canabis legalisieren - oder doch nicht? (© Kokopelli / PIXELIO)
Canabis legalisieren - oder doch nicht? (© Kokopelli / PIXELIO)
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In Deutschland sind sich Jung und Alt erstaunlich einig (16 bis 29 Jahre: 37%, 50+ Jahre: 38%), dass man Cannabis legalisieren sollte. Genauso einig ist man sich aber auch darüber, dass dies auf keinen Fall für alle Drogen gelten sollte (16-29 Jahre: 78%, 50+ Jahre: 76%).
 
Die drei Hauptgründe für den Wunsch nach Entkriminalisierung von Cannabis sind: Seine positiven - wie etwa schmerzstillenden - Wirkungen (63%), ein Rückgang der organisierten Kriminalität (60%) sowie der Wunsch nach Selbstbestimmung darüber, ob man Hanf in irgendeiner Form zu sich nehmen möchte oder nicht (57%).
 
Die Legalisierungs-Gegner betrachten Cannabis hingegen als Einstiegsdroge (73%), die psychisch abhängig macht (61%) und auch psychische Schäden verursachen kann (54%). Letztendlich sind sich die Bürger bewusst (84%), dass es wohl niemals eine Gesellschaft ohne Drogen geben wird. Die Frage ist nur wer und wie man idealerweise die Menschen vor gefährlichen Suchtmitteln schützen kann. Nur 38% der Bürger halten hier Verbote seitens des Staates für das Mittel der Wahl.
 
So das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES, an der 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren teilnahmen.
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