Branche Woher kommt das Geld für den Autokauf?

Donnerstag, 18. Juli 2013
© Thorben Wengert  / pixelio.de
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In den letzten Jahren blieb im Autokreditmarkt das Anteilsverhältnis zwischen Hausbanken und Autokreditbanken weitestgehend konstant. Derzeit finanzieren 21,3 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ihren privaten PKW mit einem Kredit. 9,5 Prozent nehmen den Kredit bei ihrer Hausbank auf, die anderen 11,8 Prozent vertrauen einer Autobank.

Beim Neuwagenkauf haben Autobanken Vorteile, weil Autokauf und Finanzierung in einem Schritt getätigt werden. Während Autobanken zu 55 Prozent Neuwagen finanzieren, fällt dieser Anteil bei den Hausbanken mit gut einem Drittel deutlich geringer aus.

Markenwerkstätten profitieren von dem großen Neuwagenanteil der Autobankkreditnehmer: 42 Prozent von ihnen suchen für Service und Reparaturen Markenwerkstätten auf; 27 Prozent nutzen markenfreie Werkstätten. Die Kreditnehmer von Hausbanken hingegen wenden sich zu etwa gleichen Teilen an Markenwerkstätten (31 Prozent) und freie Werkstätten (29 Prozent).

Die Hälfte der Autokreditnehmer benötigt den Kredit im mittleren Lebensabschnitt zwischen 30 und 50 Jahren. Immerhin nutzen fast zwei Drittel der Zielgruppe ihren PKW täglich. In der deutschen Gesamtbevölkerung sind es mit 40 Prozent deutlich weniger.

Die Studie „Bankzielgruppe Autokreditnehmer 2013“ von research tools gibt Einblick in das Bankverhalten von Autokreditnehmern. Basis sind rund 6.800 Interviews mit bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Personen, die ihren selbst gefahrenen PKW mit einem Kredit finanzieren.
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