Branche Wieviel Emotion braucht meine Marke

Dienstag, 25. August 2015
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YouGov Branding Befragung Wahrnehmung Deutschland


„Emotional Branding“ ist für die Mehrheit der Marketingexperten ein wichtiges Thema. Allerdings musste YouGov nun in einer Befragung feststellen, dass über die tatsächliche Wahrnehmung der Marke beim Endverbraucher wenig bekannt ist.

Emotionen werden von 40 Prozent als der wichtigste Erfolgsfaktor für Marken angesehen. Am zweitstärksten sind aus der Sicht der Marketingleiter die Reputation bzw. das Image (21 Prozent) sowie die Einzigartigkeit (20 Prozent) am Erfolg der Marke beteiligt. Im Mittelfeld liegt die wahrgenommene Qualität (12 Prozent). Insgesamt ist für 86 Prozent der Marketingexperten das Thema „Emotional Branding“ wichtig.

Doch obwohl „Emotional Branding“ der bedeutendste Erfolgstreiber ist, wissen nur wenige über das eigene emotionale Markenprofil Bescheid: Nicht einmal die Hälfte (47 Prozent) der befragten Marketingexperten ist sich darüber sicher, wie sich ihre Marke für ihre Kunden tatsächlich anfühlt. Für die Differenzierung in unterschiedliche Teilzielgruppen (z. B. Heavy-User, Nichtverwender) sieht es noch schlechter aus.

Hier traut sich nur rund ein Drittel (35 Prozent) eine sichere Aussage zu. Aber auch bei der internen Kommunikation des emotionalen Markenprofils herrscht Nachholbedarf: Nur 46 Prozent der Befragten gelingt es, das Gefühl der Marke erfolgreich innerhalb der Firma zu vermitteln. Des Weiteren kennen weniger als zwei Drittel (61 Prozent) der Marketingexperten das emotionale Profil ihrer Marke sehr gut.

Die Studie "Marke & Emotion" ist ein gemeinsames Projekt des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov und der Business-Beratung Supersieben. Für die Studie wurden insgesamt 207 Marketingleiter in Deutschland im Frühjahr 2015 befragt.
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