Branche Werbung - ja, aber ...

Mittwoch, 11. April 2012
Gegen Werbung kann man sich wehren
Gegen Werbung kann man sich wehren

Für 70 Prozent muss Werbung sein, weil sonst die Wirtschaft nicht funktioniert und so möchten auch 61 Prozent der befragten Deutschen nicht auf Werbung verzichten. Doch auch 38 Prozent haben schon einmal dem Empfang von Werbung widersprochen.
 
Am häufigsten geschieht das mit einem Schild am Briefkasten – jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) lehnt so postalische Werbung ab. 19 Prozent nutzen eine so genannte Robinsonliste. Dort können sich Verbraucher eintragen, die keine Werbung wünschen, und die teilnehmenden Unternehmen berücksichtigen dies. Robinsonlisten gibt es für Telefon-, Brief-, E-Mail- und Faxwerbung. Die Listen werden von verschiedenen Organisationen betrieben. BITKOM etwa ist Initiator der Robinsonliste für Faxwerbung. Der Name „Robinsonliste“ ist im Anklang an die Romanfigur Robinson Crusoe gewählt, der jahrelang auf einer einsamen Insel ohne Verbindung zur Außenwelt lebte. Über diese Möglichkeiten hinaus haben 12 Prozent der Verbraucher bei einzelnen Unternehmen dem Empfang von Werbung individuell widersprochen.
 
Das Meinungsforschungsinstituts Aris hat im Auftrag des BITKOM im März 2012 mehr als 1.000 Einwohner ab 14 Jahren in Deutschland befragt.
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