Branche Von Hase und Maus

Freitag, 14. Juni 2013
Die beliebtesten Kosenamen (Quelle: Dr. Grieger & Cie. Marktforschung)
Die beliebtesten Kosenamen (Quelle: Dr. Grieger & Cie. Marktforschung)
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Jeder vierte Deutsche hat einen Kosenamen. Nach dem häufigsten Kosenamen „Schatz“ werden insbesondere die Tiernamen „Hase“, „Maus“ und „Bär“ verwendet. Die Zufriedenheit der Befragten mit ihrem Kosenamen ist weitgehend hoch (90,8%) und wer keinen Kosenamen hat, möchte in aller Regel auch keinen haben (96,8%).

Innerhalb von Deutschland gibt es deutliche Unterschiede in der Häufigkeit und Verwendung von Kosenamen: Im Norden ist der Anteil an Personen mit Kosenamen nicht nur höher, es werden auch andere Kosenamen gegeben. Während man im Südwesten eher „Maus“ sagt, nennt man seine bessere Hälfte im Nordosten lieber „Hase“.

Ein paar kuriose Kosenamen haben die Forscher auch erfahren: So nennt sich ein Pärchen aus NRW (51 bis 60 Jahre alt) gegenseitig „Stinker“, die Befragte ist damit gar nicht einverstanden, würde lieber „Schatz“ genannt werden. Ein Pärchen aus Baden-Württemberg (31 bis 40 Jahre alt) haben „Emperor“ und „Empress“ für sich entdeckt, die Befragte findet das sehr gut. Bei einem Pärchen aus Bayern (31 bis 40 Jahre alt) ist es nicht ganz so harmonisch: Obwohl er „Tiger“ genannt wird, findet das ein Befragter nur „okay“. Seine bessere Hälfte nennt er „Schmetterling“. Ganz anders ein junges Pärchen aus Bayern (unter 20 Jahre alt), das offenbar auf Pokémon steht: Er heißt „Feurigel“ und sie „Pikachu“, der Befragte findet es genial.

Dr. Grieger & Cie. Marktforschung hat 5.000 Personen zwischen 18 und 70 Jahren zu ihren Kosenamen befragt.
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