Branche Verbraucherstimmung im April gespalten

Freitag, 27. April 2012
© Thommy Weiss / pixelio.de
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Die Verbraucher gehen verstärkt davon aus, dass in Deutschland eine Rezession verhindert werden kann und die Auftriebskräfte im Inland zunehmend die Oberhand gewinnen. Folglich legt die Konjunkturerwartung der GfK-Konsumklimastudie zufolge zum zweiten Mal in Folge zu (+1,3 Punkte auf 8,5 Punkte).

Im Gegensatz dazu lassen steigende Inflationsängste den Konsumoptimismus etwas schwinden, wie der Rückgang der Anschaffungsneigung belegt. Nach dem minimalen Rückgang im Vormonat verliert der Indikator im April 11 Punkte. Er weist aktuell 27,6 Zähler auf, liegt damit aber noch immer auf einem guten Niveau. Gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus nun knapp 7 Zähler.

Die Verbraucher sehen ihre Kaufkraft vor allem durch die steigenden Energiepreise beeinträchtigt. Dies zeigt der leichte Rückgang der Einkommenserwartung(-1,3 Punkte). Die ständigen Meldungen über neue Preisrekorde an den Zapfsäulen der Republik bleiben bei den Verbrauchern nicht ohne Wirkung. Entsprechend nehmen die Inflationsängste wieder zu. Die Konsumenten sehen ihre Kaufkraft beeinträchtigt, da mehr und mehr ihres Einkommens für Energie, und hier speziell für Benzin und Diesel, aufgewendet werden muss und somit nicht für andere Anschaffungen zur Verfügung steht.
 
Der Gesamtindikator prognostiziert für Mai 2012 einen Wert von 5,6 Punkten nach revidiert 5,8 Zählern im April. Damit geht das Konsumklima zum zweiten Mal in Folge zurück.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
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