Branche Top-Entscheider dürfen keine Langschläfer sein

Montag, 25. Juli 2011
© Rainer Sturm / PIXELIO
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Führungsspitze Deutschland Schlaf Capital IfD


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Die Führungsspitzen in Deutschland müssen im Schnitt mit 6 Stunden und 10 Minuten Schlaf pro Nacht auskommen - 40 Minuten weniger, als sie nach eigenen Angaben bräuchten, um sich am nächsten Tag wieder hundertprozentig fit zu fühlen.
 
Besonders akut ist danach der Schlafmangel unter Spitzenpolitikern: 31% von ihnen kommen pro Nacht nur fünf Stunden oder weniger zur Ruhe, in der Wirtschaft sind es 18%. Die Konsequenz: 61% der Politiker klagen, sie seien häufig unausgeschlafen. In der Verwaltung liegt der Anteil bei 57%, unter Top-Managern bei 49%.
 
57% der Befragten haben außerdem schon einmal persönlich erlebt, dass Verhandlungen von der Müdigkeit einzelner Teilnehmer maßgeblich beeinflusst worden sind - etwa durch plötzliche Zugeständnisse.
 
Die persönlichen Schlafgewohnheiten haben auch Einfluss auf die Karriere. Normal- oder gar Vielschläfer haben von vornherein keine Chance auf einen Top-Job, urteilen 51% der Spitzenpolitiker und 50% der Chefbürokraten.
 
Für das „Capital Elite-Panel“ hat das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital (Ausgabe 8/2011, EVT 21. Juli) 519 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter befragt, darunter 19 Minister und Ministerpräsidenten, 21 Leiter von Bundes- bzw. Landesbehörden sowie 77 Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern.
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