Branche Tatort polarisiert im Netz

Freitag, 15. März 2013
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Der Hamburg-Tatort mit Til Schweiger hat der Sendereihe ohne Zweifel zusätzliche Aufmerksamkeit beschert. So brachte die aktuelle Episode des NDR nicht nur für die ARD eine Rekord-Sehbeteiligung. Auch im Internet wird intensiv über Schweigers Tatort-Debut diskutiert.

In erster Linie über den Hauptdarsteller beziehungsweise die Kombination aus Hauptdarsteller und Serie diskutieren 73 Prozent. Nur 26 Prozent aller Inhalte drehen sich primär um Handlung und Format. In rund einem Prozent der Fälle wird Co-Star Fahri Yardim erwähnt. Dieser schneidet in der Bewertung allerdings deutlich besser ab als Schweiger. Insgesamt 76 Prozent der Inhalte zu Yardim sind positiv, der Rest neutral. Til Schweiger polarisiert deutlich mehr. Bei ihm stehen den 31 Prozent positiven Bewertungen 20 Prozent negative Äußerungen gegenüber.

Facebook ist nicht nur der stärkste, sondern auch der positivste Kanal. Rechnet man die positiven, neutralen und negativen Bewertungen in das Schulnotensystem (1 bis 6) um, ergibt sich für Facebook eine Note von 3,2. Es folgen Blogs mit 3,4 und Twitter mit 3,6. Am negativsten wird in Foren über den aktuellen Tatort gesprochen. Hier liegt die Reputationsnote bei 3,8. Als Gesamt-Note erhält der Schweiger-Tatort von der Internetbevölkerung die Note 3,3.

Die Online- und Social-Media-Monitoring-Spezialisten von GfK haben rund 15.000 deutschsprachige Online-Inhalte, wie Facebook-Beiträge oder Blog-Posts, zum neuen Hamburg-Tatort mit Hilfe ihrer innovativen Social-Media-Analyse-Plattform analysiert. Eine repräsentative Stichprobe von über 1.000 Beiträgen wurde zusätzlich qualitativ untersucht, also Themenbereichen zugeordnet und nach Tonalität (positiv, neutral, negativ) bewertet.
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