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Freitag, 17. November 2017
Mit der neuen Publikation “Lebensstile: Kunden verstehen. Märkte erobern!” liefert das Zukunftsinstitut eine trendbasierte, lebensnahe Typologie der deutschen Bevölkerung, illustriert und quantifiziert in Form von 18 spezifischen Lebensstilen.
Mit der neuen Publikation “Lebensstile: Kunden verstehen. Märkte erobern!” liefert das Zukunftsinstitut eine trendbasierte, lebensnahe Typologie der deutschen Bevölkerung, illustriert und quantifiziert in Form von 18 spezifischen Lebensstilen.
© Zukunftsinstitut

Der Run auf die Weihnachtsgeschenke hat begonnen - zumindest beim Spielzeug. Ob der stationäre Handel dabei mitmischen kann, wird sich zeigen. Weitere Themen: Fernbus oder Bahn, Einstellung zu Religion, Deutschland im Image-Ranking, Jugendsprache und Werbung.



Spielzeug

Der frühe Weihnachtswurm kauft online: Nachdem es im Sommer im Spielwaren-Business eher ruhig zugegangen ist, hat die Kategorie im Oktober stark zugelegt. Mit einem Plus von 22 Punkten setzte sich „Spielzeug“ im Oktober an die Spitze der Kategorien mit dem stärksten Wachstum. Bei 92 Punkten bleibt das Geschäft zwar noch unter dem Referenzwert aus dem Januar 2017, erreicht aber fast schon Prime-Day-Niveau.
metoda E-Commerce-Index >>

Fernbus

13 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den letzten zwölf Monaten eine Fernbus-Reise unternommen haben. Zudem zeigte sich eine starke Ähnlichkeit der Bahn- und Fernbus-Nutzer bzw. handelte es sich um dieselben Kunden. Drei Viertel der Nutzer von Fernlinienbusnutzer sind auch Bahn-Nutzer. Insgesamt beträgt der Anteil der Bahnnutzer in der Bevölkerung nur knapp 30 Prozent. 
Studie „Pricing Lab 2017“ von exeo und Rogator >>

Religion

63 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Ansicht, dass Religion der Welt mehr schadet als nützt. Ebenso viele Menschen wie in Spanien, nur in Belgien bewerten noch mehr Menschen den Einfluss von Religion negativ (68 Prozent). Im Gegensatz zu den Menschen in Russland (36 Prozent) und Japan (26 Prozent). Geht es um die persönliche Ebene, so gibt nur ein Viertel der Deutschen an, dass ihr Glaube sie als Person definiere. Ganz anders in Indien mit 70 Prozent und Südafrika mit 66 Prozent, wo die Religion ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Lebens ist
Ipsos-Studie Religion" >>

Stationärer Handel

Für 48 Prozent ist der Hauptanlass für den Weg in die Innenstadt, ein bestimmtes Produkt zu benötigen und dieses gezielt zu besorgen. Demgegenüber ist der Innenstadtbummel nur für 28 Prozent und damit gut einem Viertel der Kunden Anlass für den Besuch der City. Grundsätzlich steigt beim Innenstadt-Einkauf die Neigung, sich für den Kauf selbst zu informieren und dazu ein Gerät und/oder eine App zu nutzen (32 Prozent). Bereits rund drei Viertel der Befragten halten die Informationen im Internet für besser und 22 Prozent das Personal vor Ort sogar für inkompetent.
„Große Handels-Studie" von Innofact im Auftrag von Bonial Deutschland und dem Handelsverband Deutschland (HDE) >>  

Image-Ranking

Deutschland holt sich den ersten Platz im weltweiten Ranking des Anholt-GfK Nation Brands Index. Während Frankreich auf die zweite Position klettert, rutschen die USA auf Platz 6 ab. Großbritannien hält sich stabil auf dem dritten Platz. Japan steigt neu in die Top 5 ein und teilt sich mit Kanada Platz 4. Dabei Deutschland landet in den meisten Bereichen in den Top 5: Exporte (Platz 3), Regierung (Platz 4), Kultur (Platz 4), Menschen (Platz 4), Immigration/Investition (Platz 2). Vor allem in den drei Kategorien Kultur (+1,07), Regierung (+1,28) und Menschen (+1,34) konnte Deutschland in der weltweiten Wahrnehmung Pluspunkte erzielen. Lediglich im Bereich Tourismus liegt Deutschland im Ranking etwas weiter hinten (Platz 10). 
Anholt-GfK Nation Brands Index >>

Jugend- bzw. Netzsprache

59 Prozent der Kenner dieser Sprache zeigen sich davon genervt. Aus Sicht der Verbraucher eignet sich die Internetsprache am ehesten für Werbung von Computerspiel- und Softwareherstellern (29 Prozent). Bei Film- und Medienunternehmen hält etwa jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) die Sprache für passend, bei Modeunternehmen ist es knapp jeder Fünfte (19 Prozent). In vorwiegend seriösen und eher konservativen Branchen bietet sich der Gebrauch der jungen Sprache nach Auffassung der Befragten eher weniger an. Nur ein sehr kleiner Teil findet Internetsprache in der Kommunikation von Banken (5 Prozent), Versicherungen (6 Prozent) oder öffentlichen Einrichtungen (7 Prozent) gut.
YouGov-Report „Internetsprache in der Werbung“ >>

Lebensstile

Das Zukunftsinstitut hat eine neue Typologie der deutschen Bevölkerung entwickelt. Jeder der 18 Lebensstile steht repräsentativ als strukturelle Kategorie für bestimmte Werte, Einstellungen, Eigenschaften und Handlungsmuster, die sich in der Gesellschaft manifestiert haben.
Zukunftsinstitut „Lebensstile: Kunden verstehen. Märkte erobern!” >>

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