Studien der Woche YouGov / Adobe / Kantar Emnid / Ipsos / TÜV Nord / puls / GfK-Verein

Freitag, 15. September 2017
Erst sieben Prozent haben bisher eine Seereise unternommen, für 25 Prozent jedoch sind sie besonders attraktiv.
Erst sieben Prozent haben bisher eine Seereise unternommen, für 25 Prozent jedoch sind sie besonders attraktiv.
© Pixabay.com

Kundenprogramme sind zwar gewünscht – aber die Kontrolle über ihre Daten hätten die Teilnehmer dann doch gern wieder. Weitere Themen: Smartphones, Handelsmarken, Auto und zu Hochsaisonende: nochmal Urlaub!

Datennutzung für Personalisierung? 56 Prozent der YouGov-Befragten nutzen Payback als Kundenvorteilsprogramm, dabei erhalten sie auch individualisierte Informationen. Allerdings lehnen 53 Prozent personalisierte Werbung ab. 79 Prozent möchten jederzeit wissen, welche Daten ein Unternehmen für die personalisierte Ansprache konkret über sie sammelt bzw. besitzt. Jeder Zweite, der den Erhalt von personalisierten Daten nicht gänzlich ablehnt, würde Daten über sich, sein Einkaufsverhalten, seine Interessen und Einkaufsvorlieben preisgeben, wenn er dadurch Geld spart >>

Datennutzung zur Markenbindung? In der Goldsmiths-Studie im Auftrag von Adobe wünschen sich 59 Prozent mehr Transparenz über die Verwendung ihrer Daten. Ist der Kunde unsicher, woher das Unternehmen die Informationen über ihn hat, wird die Personalisierung schnell als unangenehm empfunden und der eigentliche Mehrwert droht verlorenzugehen. Für 63 Prozent der deutschen Verbraucher hängt die Markenloyalität nicht zuletzt davon ab, wie konsistent das Markenerlebnis über alle Kanäle ausgespielt wird  >>

Wunschliste für das neue Smartphone? Kantar EMNID hat im Auftrag des Verbraucherportals testberichte nachgefragt: 77 Prozent der Befragten wünschen sich eine doppelte Akkulaufzeit, 40 Prozent die Möglichkeit des kabellosen Aufladens und ein rahmenloser Bildschirm als eine optische Neuerung würde 23 Prozent glücklich machen >>

Höherer Preis für verantwortungsvolle Herstellung? 46 Prozent der im Rahmen des Handelsmarkenmonitors, den Ipsos jährlich für die Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) erhebt, befragten Konsumenten sind bereit, für nachhaltig produzierte Waren einen höheren Preis zu zahlen. Außerdem stimmen 52 Prozent der Verbraucher zu, dass Handelsmarken Bio-Produkte erschwinglicher gemacht haben >>

Autohaus 3.0? In der Digitalisierungs-Studie von TÜV NORD in Kooperation mit der Branchenzeitschrift Autohaus zeigte sich, dass ein Kunde nur noch 1,4 mal vor dem Kaufabschluss in den Verkaufsraum kommt. Für die Forscher ein Ergebnis einer veränderten Mediennutzung, die den Automobilhandel vor neue Herausforderungen stellt. Die klassischen Medien werden in Zukunft weiter an Bedeutung verlieren und durch neue Medien abgelöst. Allerdings spielt der Automobilhandel bei der Entscheidungsfindung vor dem Kauf immer noch eine große Rolle >>

Statussymbol Auto? Die Nürnberger Marktforschung puls hat erfahren, dass Autos nur noch für 20 Prozent der deutschen Autokäufer ein Statussymbol darstellen. 59 Prozent geben an, dass Autos für sie aktuell eher Mittel zum Zweck sind. Des Weiteren kam heraus, dass Intermodalität als automobiler Statustreiber auf dem Vormarsch ist. Weitere Verkehrsmittel wie der ÖPNV, der Bahnregionalverkehr, Flugzeuge oder Fernbusse sind dabei keine Mitbewerber, sondern Rückenwind für die künftige Automobilnutzung >>

Trendige Urlaubsart? All-Inclusive-Urlaub gilt für 86 Prozent der befragten Deutschen als angesagt. Nur für sieben Prozent ist der Hype vorbei. Der GfK-Verein konnte weiter ermitteln, dass Wellnessurlaube und Hochseekreuzfahrten als trendy angesehen werden. Allerdings gilt: Nicht alles, was die Menschen für trendy halten, finden sie auch persönlich attraktiv >>

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