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Montag, 16. April 2018
„Social Media ist zum Taktgeber in unserem Leben geworden – viele beginnen und beenden ihren Tag damit“, Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom.
„Social Media ist zum Taktgeber in unserem Leben geworden – viele beginnen und beenden ihren Tag damit“, Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom.
© Bitkom

Diese Woche startet mit positiven Nachrichten aus der Marktforschung: Autos, Autofahrer, Vertrauen, Radio, Gütesiegel, Babyboomer, Gen Z, Social Media everywhere. Allerdings bereitet die neue Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, noch allerorts Kopfschmerzen.


Audi überragend

Audi erreicht fünf von fünf erreichbaren Sternen im Automarken-Tracker und ist somit die stärkste Automobilmarke in Deutschland. BMW konnte VW vom zweiten Platz verdrängen. Allerdings dürften den Wolfsburger Autobauer eher die 21 Prozent der deutschen Konsumenten interessieren, die bei VW „Verachtung“ oder „Abscheu“ empfinden.
Zum Automarken-Tracker von System1 >>

Social Media funktioniert überall

Doch es gibt ein paar Orte, die sind beliebter als andere: Im Bett, beim Fernsehen oder Streaming, in Bus und Bahn oder auf der Toilette
Zur Bitkom-Studie >>

Optimistische Deutsche

Die Deutschen blicken so optimistisch in die Zukunft wie noch nie. So liegt Deutschland im Europa-Ranking mit 103 Indexpunkten auf Platz fünf. Optimistischer sind nur die Dänen (116 Punkten), die Türken (112 Punkte), die Tschechen (104 Punkte) und die Polen (104 Punkte) ins Jahr 2018 gestartet. 67 Prozent der Deutschen bewerten ihre Job-Aussichten im Jahr 2018 als gut oder sehr gut. Das ist im Vergleich zu 2010 ein Anstieg von 20 Prozent.
Zum Verbrauchervertrauensindex von Nielsen >>

amazon fresh

Bis heute ist Amazon mit seinem Lieferdienst „amazon fresh“ lediglich in Berlin, Hamburg und München aktiv, um dem klassischen Lebensmittelhandel in Deutschland Konkurrenz zu machen. Als Haupt-Barrieren für eine Teilnahme werden neben grundsätzlichen Bedenken gegenüber einem nicht-haptischen Kauf von Lebensmitteln sehr stark auch monetäre Gründe vorgebracht. Schließlich müssen amazon-Nutzer sogar zwei kostenpflichtige Teilnahmegebühren-Hürden erklimmen, um den Service amazon fresh nutzen zu können, was ganz klar als ein wesentlicher Nachteil gesehen wird.
Zur Trend Evaluation „Shopper Insights amazon fresh eFood 2018“ von mafowerk >>

Datenschutzgrundverordnung

Der Countdown läuft, doch 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind noch nicht für die neue Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, bereit. Das zeigt eine Studie des Eco-Verbands der Internetwirtschaft, die HORIZONT (Schwesterzeitschrift von planung&analyse) exklusiv vorab vorliegt. Obwohl die DSGVO am 25. Mai 2018 verbindlich in Kraft tritt, haben erst 10 Prozent der Befragten ihre Prozesse hinsichtlich der neuen Spielregeln für das E-Mail-Marketing und den Umgang mit Kundendaten evaluiert und angepasst. Die meisten Unternehmen sind zurzeit noch damit beschäftigt (56 Prozent).
Zur Studie >>

Gütesiegel

Gütesiegel sind aus dem Handel sowie aus dem Dienstleistungssektor kaum mehr wegzudenken. Denn die Kaufwahrscheinlichkeit eines Produktes erhöht sich um 5,4 Prozent, sobald es mit einem Siegel ausgezeichnet ist. Hinsichtlich Bekanntheit führen die Stiftung Warentest sowie das deutsche staatliche Bio-Siegel das Gütesiegel-Ranking an. Der größte Gewinner in Sachen Bekanntheit ist das Ohne-Gentechnik-Siegel mit einem Plus von 21,8 Prozent im Vergleich zu 2016.
Zur Studie „Gütesiegel Monitor“ von Splendid Research >>

Planet Audio

Der Audio-Treffpunkt der Zukunft verlagert sich immer stärker in die digitale Welt. Die Vernetzung erfolgt global. Die Trends in den Erwartungen der Audio-Konsumenten sind klar erkennbar: Eine neue Audio-Union entsteht, ein zentraler Zugang zu Audiocontent, Personalisierung nimmt zu, bewusstes Abschalten und Aussteigen - auf der Silent Island suchen und finden die Hörer Ruhe und Entspannung.
Zur qualitative Studie „Planet Audio: Audionutzung der Zukunft“ von comrecon im Auftrag der Radiozentrale, AS&S Radio, RMS Radio Marketing Service >>

Shopping: Babyboomer vs. Generation Y

Während in der „Generation Y“ (Jahrgang 1979 bis 1999) 73 Prozent häufig online einkaufen und gut jeder Dritte gerne mehr Geld für Unterhaltungselektronik ausgibt, shoppt über ein Drittel der älteren „Babyboomer“ (Jahrgang 1946 bis 1964) ausschließlich offline und steckt gerne mal mehr Geld in Anschaffungen für Haushalt und Küche als die junge Generation Y. Allerdings ist Qualität für „Babyboomer“ (84 Prozent) und „Generation Y“ (82 Prozent) gleichermaßen der wichtigste Faktor. Beim Thema Nachhaltig- und Umweltfreundlichkeit gehen die Meinungen etwas auseinander. Auf diese Aspekte legen „Babyboomer“ beim Einkauf deutlich mehr Wert (71 Prozent) als die „Generation Y“ (59 Prozent).
Zur forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de >>

Männer- und Frauenautos

Limousine für den Mann, Kleinwagen für die Frau? Das Tarifvergleichsportal Verivox 2017 hat Daten privater Versicherungsneukunden und -kundinnen für die 200 häufigsten Pkw-Modelle ausgewertet, und bestätigt dieses Klischee. Die Fahrzeughalter der Mercedes S-Klasse sind zu 88 Prozent Männer, und fast ebenso hoch ist der Männeranteil auch im Jeep Grand Cherokee und im 7er BMW. Den höchsten Anteil an Frauen hingegen verzeichnen Ford Ka, Opel Adam und Chevrolet Matiz.
Zur Meldung von TÜV NORD >>

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