Studien der Woche Produkt + Markt / Kantar / Ipsos / Nielsen / Capgemini

Montag, 15. Januar 2018
Offen sein für vieles
Offen sein für vieles
© Pixabay.com

2018 steht bereits einiges auf dem Programm: Veranwortung übernehmen, Wohnraum schaffen, wieder Rockmusik hören, mehr mit dem Auto sprechen, es den Hamburgern gleich tun und – glücklicher werden!


2017: Die Welt ist unglücklicher

59 Prozent der Befragten weltweit sind glücklich – das bedeutet allerdings einen Rückgang von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch für 2018 wird eher schwarzgesehen: Nur knapp 40 Prozent der weltweit Befragten glauben, dass 2018 besser sein wird als 2017.
Zur End-of-Year-Survey des internationalen WIN-Netzwerks, in Deutschland vertreten durch  Produkt + Markt >>

Verantwortung übernehmen

90 Prozent aller Befragten empfinden „Verantwortung zu übernehmen“ als etwas Positives. 42 Prozent haben sich um kranke oder pflegebedürftige Angehörige gekümmert. Immerhin 21 Prozent haben sich für sozial Benachteiligte oder Minderheiten engagiert. Außerdem haben acht Prozent der Bundesbürger in den vergangenen fünf Jahren ein ehrenamtliches Engagement begonnen oder verstärkt.
Zum Verantwortungsbarometers Deutschland 2018 von Fidelity International, durchgeführt von Kantar EMNID >>

Recht auf bezahlbares Wohnen

In die Höhe schnellende Wohnkosten bewerten 79 Prozent der Befragten als erhebliches Armutsrisiko. Für drei Viertel aller Befragten ist es äußerst oder sehr wichtig, dass das Menschenrecht auf eine Wohnung gewährleistet ist. Hohe Wohnkosten stellen für 79 Prozent der Befragten ein erhebliches Armutsrisiko dar.Zur Caritas-Studie „Menschenrecht auf Wohnen”, die Ipsos im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes durchgeführt hat >>

Music on Demand

Zum ersten Mal seit Erhebung der Nielsen U.S. Music Year-End Report wurde R&B/Hip-Hop zum dominierenden Genre, wobei sieben der zehn meistverbrauchten Alben aus diesem Genre stammen. Zudem setzte sich der Aufschwung des Musik-Streaming 2017 weiter fort (+12,5 Prozent im Jahresvergleich). Zudem kompensiert der Anstieg der On-Demand-Audiostreams um 59 Prozent kompensiert die Umsatzeinbußen bei Tracks und Alben.
Zum Nielsen U.S. Music Year-End Report >>

Sprachassistenten

Bereits 36 Prozent der Befragten in Deutschland nutzen Sprachassistenten bereits im Alltag, 79 Prozent erwarten zudem, dass der Sprachassistent ihre Aussprache und ihren Akzent versteht. 65 Prozent, die einen Sprachassistenten verwenden, sind damit zufrieden. 52 Prozent nennen insbesondere Komfort, die Möglichkeit, Dinge freihändig zu erledigen (47 Prozent) und die Automatisierung von Routine-Shopping-Aufgaben (37 Prozent) als Hauptgründe, warum sie Sprachassistenten gegenüber mobilen Anwendungen und Webseiten bevorzugen.
Zur Studie „Conversational Commerce: Why Consumers Are Embracing Voice Assistants in Their Lives“ des Digital Transformation Institute von Capgemini >>

Sich wohl fühlen

Den Hamburgern geht es nicht nur finanziell sehr gut. Sie verfügen über gute soziale Kontakte, sie stufen ihre Gesundheit gut ein und sie fühlen sich einfach wohl in ihrer Stadt. Sie führen mit 68 Prozent die Wohlstandsskala an, gefolgt von Bayern mit 59 Prozent.  Das Schlusslicht bildet Mecklenburg-Vorpommern. Hier erleben nur 43 Prozent ihren Wohlstand als sehr positiv.
Zum Nationalen Wohlstandsindex für Deutschland (NAWI-D) von Ipsos Observer>>

Connected Car?

19 Prozent der deutschen Besitzer eines PKW mit Connected Car-Ausstattung wissen gar nicht, dass ihr Auto diese Technologie besitzt. Und 32 Prozent nutzen die damit verbundenen Features nicht aktiv. Außerdem sind sich fast zwei Drittel der deutschen Connected Car-Fahrer nicht sicher, ob sie künftig diese Dienste wieder buchen bzw. kaufen werden, oder sie planen es gar nicht.
Zur Studie Connected Car 2018 von Kantar TNS >>

Jetzt suchen >>
stats