Studien der Woche OmniQuest / Bitkom / IfD / Kantar TNS / Dialego / GfK / Splendid Research

Montag, 05. März 2018
Viele träumen vom Fachwerkhäuschen
Viele träumen vom Fachwerkhäuschen
© Pixabay.com

Traumtag: Schöne Tasse Kaffee im frisch restaurierten Fachwerkhaus genießen, Social Media Kanäle checken, neue Reifen online bestellen und bei Aldi & Co. den Urlaub buchen. Aufgeweckt durch: Verbaucherstimmung und Pflichtdienst-Neuauflage

Drei Tassen täglich

92 Prozent der Befragten trinken gelegentlich Kaffee, 88 Prozent davon täglich oder sogar mehrmals täglich (64 Prozent). In der Hauptsache genießen die Befragten Kaffee zu Hause (92 Prozent), bei der Arbeit (37 Prozent) und im Café (22 Prozent) – Frauen dabei eher im Café (24 zu 20 Prozent) und Männer eher bei der Arbeit (43 zu 32 Prozent). Fast jeder trinkt Kaffee morgens beim Frühstück (91 Prozent), viele auch am Nachmittag (75 Prozent) und am Vormittag (60 Prozent).
Zur Umfrage von OmniQuest >>

Leben ohne Social Media?

Geht für 38 Prozent der Internetnutzer gar nicht, bei den unter 14- bis 29-Jährigen ist das für 49 Prozent unvorstellbar. 87 Prozent sind inzwischen in sozialen Netzwerken angemeldet. Und nicht nur die junge Generation - von den 50- bis 64-Jährigen sind 80 Prozent in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet, aber auch bei den Älteren über 65 Jahre ist es mit 65 Prozent eine deutliche Mehrheit.
Zur Bitkom-Befragung >>

Schöner Wohnen

Dresden ist es für 63 Prozent der Bundesbürger unter den großen deutschen Städten am besten gelungen, die historische Bausubstanz zu erhalten. Mit Abstand landet Berlin auf Platz 2 (48 Prozent). Schlusslichter bilden Essen und Dortmund mit nur je zwei Prozent. Außerdem wäre es für 40 Prozent der Befragten auch reizvoll, in einem unter Denkmalschutz stehenden Haus selbst zu wohnen.  Beliebteste Immobilienart unter den historischen Objekten sind Fachwerkhäuser (28 Prozent); ehemalige Fabrik-Gebäude, in denen Lofts eingerichtet sind folgen mit 18 Prozent, historische Burg- und Schloss-Anlagen (16 Prozent) sowie Gründerzeit-Häuser aus der Zeit um 1900 (13 Prozent).
Zur Studie vom Institut für Demoskopie Allensbach und pantera >>

Online-Handel mit Ersatzteilen

Weltweit geben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör an, ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt zu haben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. In Deutschland ist es ein Plus von rund zehn Prozent. Dabei sind rund 30 Prozent der Onlinekäufer nach eigenen Angaben erst durch das Internet zum Teilekauf gekommen, während sie dies vorher ihrer Werkstatt überlassen haben. Beinahe 50 Prozent der Onlinekäufer lassen ihre im Internet erworbenen Ersatz- oder Zubehörteile in einer Werkstatt einbauen. Im Fall von online gekauften Reifen liegt dieser Anteil sogar bei rund 75 Prozent.
Zum „AutoTeileOnlineMonitor“ (ATOM) von Kantar TNS >>

Ab in den Urlaub

91 Prozent der Befragten ist bekannt, dass man beim Discounter Reisen buchen kann. Und das Vertrauen in Discounterreisen ist in den letzten sechs Jahren gestiegen: Derzeit bescheinigen 46 Prozent der Deutschen den Discountern ihr Vertrauen in Sachen Urlaubsreisen (2012: 26 Prozent). Dabei fällt auf, dass vor allem junge, männliche Kunden dem Discounter Vertrauen entgegenbringen: 53 Prozent der Männer, aber nur 39 Prozent der Frauen würden sich bei ihrer Reiseplanung auf Discounter verlassen.
Zur Untersuchung von Dialego >>

Rückschlag für Verbraucherstimmung

Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen wie auch die Anschaffungsneigung sind im Feburar wieder auf das Niveau von Ende 2017 gesunken. Aber der Konsumoptimismus der Bundesbürger hoch. Trotz des Rückgangs in diesem Monat schätzen die Verbraucher die wirtschaftlichen Aussichten weiter optimistisch ein. Der deutsche Konjunkturmotor läuft im Moment auf Hochtouren und die Konsumenten gehen davon aus, dass sich dies auch in den kommenden Monaten so fortsetzen wird.
Zur GfK-Konsumklima-Studie >>

Wiedereinführung eines Pflichtdienstes

Sieben Jahre nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht sprechen sich 66 Prozent der Deutschen für die Wiedereinführung eines Pflichtjahres aus. Die Wiedereinführung eines Zivil- bzw. Wehrdienstes sollte allerdings nicht dazu verwendet werden, um den Personalmangel in der Pflege oder bei der Bundeswehr zu bekämpfen. Stattdessen sprechen sich vier von fünf Deutschen dafür aus, Pflegefachkräften mehr Gehalt zu zahlen. Zur Linderung des Personalmangels bei der Bundeswehr schlagen knapp 48 Prozent der Bundesbürger vor, dort die Arbeitsbedingungen insgesamt zu verbessern. An zweiter Stelle folgt eine Gehaltserhöhung für freiwillig Wehrdienstleistende (46 Prozent).
Zur Umfrage von Splendid Research >>

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