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Montag, 07. Mai 2018
Lego und Starwars - nicht nur bei Kindern angesagt
Lego und Starwars - nicht nur bei Kindern angesagt
© Pixabay.com

Für Kinder wird zunehmend das Internet zum dominierenden Medium. Aktuell liegt aber das lineare Fernsehen noch vorn, wenn man alle Nutzer betrachtet. Außerdem: Zeitintensive Präsentationen, Humor, Urlaub, Sozialismus - und möge die Macht mit uns sein.


Markenkinder 2018

Einen wesentlichen Unterschied zu den Studienergebnissen aus dem Vorjahr zeigt die Frage nach der Quelle der Markenbekanntheit. War 2017 das Fernsehen das dominierende Medium, so wird dessen Bedeutung mittlerweile durch das Internet abgelöst. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor zur Markensozialisation von Kindern ist das persönliche Umfeld. Die Freunde gewinnen mit zunehmendem Alter an immer größerer Bedeutung, ebenso der Stellenwert Sozialer Medien. Sobald Kinder Zugang zum Internet haben und dieses Medium systematisch für sich nutzen, werden auch Blogger und YouTuber zu wichtigen Influencern bei der Markensympathie.
Zur Studie von KB&B – The Kids Group >>

Top Humoristen

Der bekannteste deutsche Komiker ist der Ostfriese Otto Walkes – ihn kennen 88 Prozent der Bundesbürger. Dicht gefolgt von Mario Barth, bei dem immer noch 85 Prozent wissen, um wen es sich handelt. Auch die Klassiker zählen nach wie vor zu den Top 5 der berühmtesten Humoristen: Knapp drei Viertel der Deutschen kennen Loriot sowie Heinz Erhardt. Weg vom Mainstream sind es die eher unbekannten Namen, die bei den Kennern beliebt sind: Nur zehn Prozent der Bundesbürger kennen Martin Sonneborn, gleichwohl zählt er zu den Top 5 der witzigsten Komiker Deutschlands. Ähnlich verhält es sich mit Nico Semsrott: Nur fünf Prozent wissen mit seinem Namen etwas anzufangen, doch liegt er auf Platz vier der lustigsten Humoristen.
Zur Studie von Splendid Research >>

Urlaubssaison

20 Prozent der befragten Reisenden können den Urlaub nicht völlig unbeschwert genießen. Einer von zehn Reisenden (10 Prozent) meinte sogar, sich bislang nur ein einziges Mal während des Urlaubs gänzlich entspannt gefühlt zu haben – und das trotz aller gebotenen Möglichkeiten. 28 Prozent empfinden Sprachbarrieren beim Planen einer Reise als abschreckend und 20 Prozent machen sich Sorgen darüber, sich ohne ausreichende Sprachkenntnisse nicht verständigen zu können. Trotzdem: Für 55 Prozent ist das Beste am Reisen, die eigene Komfortzone verlassen zu können.
Zur Studie von booking.com >>

State of Digital

Den aktuellen Zahlen zum globalen Medienkonsum zufolge werden 2018 die Konsumenten durchschnittlich 9,73 Stunden pro Tag mit der Nutzung von Medien verbringen (2017: 9,68 Stunden pro Tag). In Deutschland liegt dieser Wert mit 10,67 Stunden pro Tag sogar noch darüber (2017: 10,30 Stunden pro Tag). Zudem wird die weltweite Nutzungszeit von Online-Medien (38 Prozent) die des linearen Fernsehens überholen (37 Prozent), dahinter folgen Radio (18 Prozent) und Print (7 Prozent). In Deutschland bleibt 2018 bei der Mediennutzung das lineare Fernsehen (34 Prozent) vor Radio (28 Prozent), den Online-Medien (27 Prozent) und Print (10 Prozent).
Zum Report von GroupM >>

Die dunkle Seite der Macht

93 Prozent der Befragten in Deutschland kennen die Weltraum-Saga rund um Luke Skywalker, Han Solo und Darth Vader, und mehr als ein Drittel (36 Prozent) bezeichnet sich sogar als Fans. Müssten sich die Deutschen für eine Seite der „Macht“ entscheiden, so würde fast die Hälfte (48 Prozent) lieber der „hellen Seite“ angehören – also den Rebellen rund um die Jedi-Ritter. Immerhin neun Prozent würden lieber auf der „dunklen Seite“ stehen, sie fühlen sich also eher zu Darth Vader, den Sith und dem Todesstern hingezogen.
Zur Studie von YouGov und dem Sinus-Institut >>

PowerPoint und Co.

Durchschnittlich 100 Stunden arbeiten Deutschlands Angestellte und Freiberufler jährlich an ihren Präsentationen. Durchschnittlich nimmt das Erstellen einer einzelnen Präsentation 2,2 Stunden in Anspruch. Jeder fünfte benötigt dazu mehr als drei Stunden – bei den Akademikern ist es jeder vierte. Jeder achte unter ihnen (12,3 Prozent) sitzt sogar mehr als vier Stunden im Schnitt an seiner Präsi. Jeder Zweite, der in seinem Job Präsentationen erstellt, macht dies mindestens einmal die Woche – zwei Drittel mindestens mehrmals im Monat.
Zur Studie von Innofact im Auftrag von i-pointing >>

Sozialismus

Die Hälfte der Menschen weltweit (50 Prozent) stimmt zu, dass heute sozialistische Ideale von großem Wert für den gesellschaftlichen Prozess seien. Allerdings halten 48 Prozent weltweit den Sozialismus für ein System politischer Unterdrückung, Massenüberwachung und staatlichen Terrors. In Indien (66 Prozent), den USA (61 Prozent) und Südkorea (60 Prozent) stimmten fast zwei Drittel der Befragten dieser Aussage zu. In Deutschland hält jeder Zweite (49 Prozent) den Sozialismus für ein System der Unterdrückung. In Schweden (34 Prozent), China (31 Prozent), Spanien (30 Prozent) und Russland (29 Prozent) denkt nur eine Minderheit so negativ über den Sozialismus.
Zur Umfrage von Ipsos Global Advisor >>

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