Studien der Woche Dialego / Ehrenberg Bass /Serviceplan / Allensbach / Splendid Research

Freitag, 06. Oktober 2017
Deutschen ist Freiheit wichtig
Deutschen ist Freiheit wichtig
© Kai C Schwarzer / Flickr

Die Bedeutung der Marken ist umstritten. Locken Sie die junge, moderne Zielgruppe noch, oder nicht. Das Thema bereitet auch den verantwortlichen CMOs Kopfzerbrechen. Messen werfen ihre Schatten Vorraus:  Lebensmittel zur Anuga und Bücher zur Buchmesse sind unter Research. Außerdem in der Woche mit dem Tag der Deutschen Einheit gut platziert: eine Studie zum Freiheitsbestreben der Deutschen.  

Biomarken kaum bekannt.
An diesem Wochenende öffnet die weltgrößte Nahrungsmittelmesse, die Anuga, wieder ihre Tore in Köln. Ein Langzeit-Trend sind Bioprodukte. Ein Drittel der Deutschen gibt an, etwa die Hälfte ihres Einkaufswagens mit Bioware zu bestücken. Das Aachener Institut Dialego hat die Verbraucher zu ihrer Einstellung befragt und erstaunlicherweise spielen Markenartikel als Orientierungspunkt hier eine geringe Rolle.>>

Der Tod der Marke ist damit aber noch lange nicht eingeläutet. Professor Byron Sharp hat eine Metastudie am anerkannten Ehrenberg-Bass Institute an der Universität von South Australia veranlasst. Dort wurden zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu bekannten Marken verglichen und zusammengefasst: Mehr als 40 Prozent der Studien zeigten, dass unter jungen Leuten die Top 5 der Markenartikel einen größeren Marktanteil gewinnen. >>

Der CMO muss es wissen. Vergangene Woche wurde der CMO des Jahres gewählt, diese Woche erscheint eine Studie zur Bedeutung dieser Spezies. Für die Studie wurden zunächst CMOs in einem Roundtable-Gespräch interviewt und dann 100 Führungskräfte befragt. Serviceplan fand heraus, dass 40 Prozent der Befragten ein einheitliches und bereichsübergreifendes Verständnis über das gewünschte Markenerlebnis fehlt.>>

Dann lieber mal ein gutes Buch. Richtig. Auch die Buchmesse steht vor der Tür. Passend dazu hat Splendid Research die Deutschen zu ihren Lesegewohnheiten befragt. 61 Prozent lesen regelmäßig Bücher, nur jeder Achte liest nie. Aber das klassische Papierbuch bekommt immer stärkere Konkurrenz durch E-Books und Hörbücher. 1.031 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren wurden im September online zu ihrem Leseverhalten befragt.>>
Es riecht nach Freiheit. Schließlich hat das Institut für Demoskopie Allensbach mit dem Medieninstitut MCT Dortmund die Wertschätzung der Freiheit in Deutschland erhoben. Diese hat zugenommen im Vergleich zum Vorjahr, und zwar deutlich. Es handle sich um den höchsten Wert seit seiner Messung 2011. Das hat das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung mitgeteilt. Ergeben hat dies eine repräsentative Befragung (1.457 Personen) und eine quantitative Medieninhaltsanalyse (1.869 Presseartikeln) überregionaler Printmedien.>>

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