Strategie 2021 LINK erweitert Geschäftsleitung und investiert in digitale Tools

Donnerstag, 12. April 2018
Walter Lienhard,Kristian Kabashi und Benedikt Lüthi (von links) beim vsms Research Summit in Zürich
Walter Lienhard,Kristian Kabashi und Benedikt Lüthi (von links) beim vsms Research Summit in Zürich
© vsms/evenito

Das Schweizer LINK Institut komplettiert sein Team der Geschäftsführung um zwei weitere Köpfe. Außerdem wurde eine Tochter für die Digitalisierung-Strategie gegründet und die Datenerhebung reorganisiert. Details erfährt planung&analyse exklusiv von CEO Benedikt Lüthi.

Zum 1. April startete Walter Lienhard als Managing Director des Bereiches Marketingforschung. Lienhard hat Erfahrung in IT-Services, Marketing und Sales. Er war zuletzt Managing Partner beim Schweizer IT-Spezialisten Spie ICS AG. „Er soll auf dem C-Level Kontakte anbahnen und den Vertrieb stärken“, sagt LINK-CEO Benedikt Lüthi im Gespräch mit planung&analyse in Zürich am Rande des Kongresses des Verbandes Schweizer Marktforscher (vsms).

Die zweite Neubesetzung bei LINK betrifft die Leitung des Bereichs Services. Lukas Theiler kommt von der Omnicom Media Group Schweiz, wo er als Mitglied der Geschäftsleitung sowie als Managing Director Digital und Media Activation arbeitet.

Erklärung für Wechsel im November

Im November vergangenen Jahres war bei LINK die dreiköpfige Geschäftsführung zurückgetreten und  Verwaltungsratsmitglied Benedikt Lüthi übernahm das Ruder. Im Gespräch mit planung&analyse berichtet Lüthi jetzt, wie es dazu kam (siehe Interview >>). Er war vom Verwaltungsrat des Unternehmens beauftragt worden, für den Marktforscher eine neue Strategie bis ins Jahr 2021 auszuarbeiten. In der Folge wurde der Wechsel in der Geschäftsführung vollzogen. Lüthi mit Expertise im Bereich Unternehmensberatung wurde CEO, der Geschäftsbereich Sozialforschung blieb bei Urs Aellig und Kristian Kabashi wurde für den neu geschaffenen Geschäftsbereich Digital/New Business geholt. 

Die drei Herren der alten Geschäftsführung, sind derzeit noch im Unternehmen tätig. Jürg Tütsch als Datenschutzbeauftragter und verantwortlich für die Medienforschung. Herbert Muggli leitet das Team IT-Entwicklung für komplexe Sozialforschungsprojekte. Stefan Oglesby, vormaliger CEO, wird Ende Mai das Unternehmen verlassen. Er soll aber dem LINK Institut weiterhin als Berater zur Verfügung stehen, heißt es.

Startup im Unternehmen soll Digitalisierung vorantreiben

Um die Digitalisierung in dem Unternehmen voranzutreiben, wurde unter anderem Link.one gegründet. Ein Startup innerhalb des Konzerns mit 15 Mitarbeitern sowie zahlreichen externen Spezialisten.
Benedikt Lüthi, CEO LINK Institut
© LINK

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Derzeit gibt es drei Produkte. Die App „Move“ von Verbrauchern im Smartphone genutzt, ermöglicht Geotracking mit Beacons oder GPS. Ein Vortrag auf dem vsms-Kongress erklärte die Vorgehensweise. Zur Erkennung von Online-Texten wurde das Produkt „Starchart“ entwickelt. Es dient zur Sentiment-Analyse von Social Media Posts sowie Videos, Blogs und anderen Dokumenten. Das Tool „Nofilter“ schließlich ist ein Marketing-Produkt um Kampagnen mit Influencern durchzuführen.
Susan Shaw, Vorsitzende vsms
© evenito/vsms

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„Die Link Strategie 2021 hat das Ziel, das Kerngeschäft der Sozial- und Marketingforschung zu stärken, indem wir das Unternehmen technisch modernisieren und uns organisatorisch auf die Zukunft ausrichten. Zusätzlich bauen wir mit Link.one unser Forschungsmethoden aus und haben erkannt, dass neue Technologien eine wesentliche Rolle spielen“, sagt Lüthi gegenüber planung&analyse.

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