Branche Spyware-Verbreiter versuchen neue Technologien und Taktiken

Dienstag, 23. August 2005
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Spyware Verbreitung Virus USA Niederlande


Spyware-Verbreiter, die auf große Profite hoffen, lassen sich nicht so leicht abschrecken: Sie entwickeln und nutzen erfolgreich neue Taktiken, um die Verbreitung ihrer Spyware zu beschleunigen. Experten weisen auf ein grundlegendes Prinzip bei Spyware hin, das oft übersehen wird: Anders als Virus-Autoren, die darauf aus sind, fragwürdigen Ruhm zu erlangen, geht es Spyware-Verbreitern um reinen Profit. Die Entwickler versuchen deshalb, die Profitspanne zu erhöhen, indem sie ihre Distributionskanäle ausbauen, neue Produkte nutzen und in neue Märkte vordringen. Das Geschäft mit Spyware sieht sich jedoch gleich mehrfach unter Druck. Gesetzgebung gegen Spyware ist momentan in 19 US-Staaten in Arbeit und vier Gesetzesentwürfe liegen auf Bundesebene vor. Verbraucher und Unternehmen nehmen eine proaktivere Stellung zu Spyware ein und nutzen bewährte Anti-Spyware-Lösungen oder ändern ihr Online-Verhalten, um Rechner und Daten vor Angriffen zu schützen. Allerdings schlagen die Spyware-Entwickler zurück und kämpfen um ihre Marktanteile. Dies wird durch die Tatsache bestätigt, dass mehr als 80 Prozent aller privaten und Unternehmens-PCs mit Spyware infiziert sind. Auf privaten Rechnern finden sich pro Spyware-Scan im Durchschnitt 25.4 verschiedene Spionageprogramme. Die Mehrheit der Spionageprogramme kommt aus den USA. Polen folgt an zweiter und die Niederlande an dritter Stelle.
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