Branche Sparen ist weiterhin angesagt

Montag, 15. März 2004
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Konsumzurückhaltung


Die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Sorge, wie es weitergeht, führen nun schon seit einiger Zeit zu einer deutlichen Konsumzurückhaltung. Die Konsumzurückhaltung wirkt sich fast überall aus und wirkt wie eine negative Spirale, die dazu beiträgt, daß die Wirtschaft wenn überhaupt, dann nur ganz langsam in Schwung kommt. Männer und Frauen sparen, junge Menschen und alte. Und in allen Schichten wird gespart. Daß Frauen (77 Prozent) häufiger als Männer (68 Prozent) darauf hinweisen, daß sie die Preise genau in den Blick nehmen, liegt auf der Hand. Denn während sie für sich und die Familie einkaufen, erledigen sie ja vielfach die Einkäufe für den Mann gleich mit. Das gilt zum Teil sicherlich auch für den Hinweis, daß man weniger Geld für Kleidung ausgibt (Frauen: 65 Prozent, Männer: 53 Prozent). Aber Frauen versuchen auch ein wenig häufiger als Männer, beim Telefonieren sparsam zu sein. Obwohl auch die jungen Leute sparen, sind sie im allgemeinen doch weniger als der Durchschnitt der Bevölkerung bereit, jeden Euro dreimal in der Hand zu drehen, bevor er ausgegeben wird. Unter-30jährige tun dies zu 59 Prozent, von denen, die über Dreißig sind, achten über 70 Prozent immer genau darauf, wo was am günstigsten zu kaufen ist. "Ich gehe seltener abends aus": die Jüngeren sagen das von sich zu 35 Prozent, von den Erwachsenen im Alter zwischen Dreißig und Sechzig sagt das jedoch jeder zweite.
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